Valentino Rossi - © LAT

© LAT – Valentino Rossi weiß: Jerez ist ein
Indikator für die restliche Saison

(Motorsport-Total.com) – Valentino Rossi kann auf eine tolle Bilanz in Jerez blicken. Neunmal gewann der Italiener bereits in Spanien, siebenmal davon in der MotoGP.

Außerdem stand er fünf weitere Male auf dem Podium. Zuletzt siegte Rossi 2016 auf dem nun neu asphaltierten Kurs in Andalusien. Allerdings blickt man bei Yamaha nur ungern auf das Vorjahr zurück. Denn die M1 hatte große Reifenprobleme, Rossi landete nur auf Position zehn. Ein herber Rückschlag, den man in dieser Saison beim Europaauftakt vermeiden will.

Seine Strategie: Nicht zu optimistisch an das Wochenende herangehen und Probleme früh erkennen. „Dieses Wochenende ist für mich sehr wichtig“, erklärt Rossi am Donnerstag in seiner Medienrunde. Er blickt ein Jahr zurück: „Im Vorjahr sind wir sehr positiv und optimistisch nach Jerez gereist und dachten, wir könnten sogar die Meisterschaft gewinnen.“ Zu jenem Zeitpunkt hatte Teamkollege Maverick Vinales zwei der drei ersten Rennen gewinnen können.

Außerdem kam Rossi 2017 zum bislang letzten Mal als WM-Führender zum Europaauftakt. „Aber leider hatten wir auf dieser Strecke, auf der ich 2016 noch sehr stark war und gewinnen konnte, große Probleme“, seufzt der neunfache Weltmeister. Die M1 hatte vor allem mit fehlendem Grip am Vorderreifen und Wheelspin zu kämpfen. „Seit diesem Moment verstehen wir das Limit des Bikes. Da wurde uns klar, dass wir Probleme haben“, fährt Rossi fort und betont im gleichen Atemzug: „Dieses Wochenende müssen wir verstehen, ob wir konkurrenzfähiger sind als im Vorjahr.“ 2018 liegt er vor dem Jerez-Rennen nur auf WM-Rang sieben, mit 17 Zähler Rückstand auf Andrea Dovizioso.

Der Europaauftakt wird also ein wichtiger Indikator für die restliche Saison sein. Rossi spricht auch den neuen Asphalt auf dem umbenannten Kurs, „Circuito de Jerez Angel Nieto“, an: „Der neue Asphalt kann auch helfen, aber wir benötigen speziell ein besseres Gefühl auf dem Bike“, weiß der 39-Jährige. Grundsätzlich freut er sich aber auf den Auftakt der Europarennen: „Ich bin generell immer sehr glücklich, wenn wir nach Europa kommen, da ich hier sehr viele Strecken liebe.“

Teamkollege Maverick Vinales ist ebenfalls guter Dinge. Zuletzt zeigte seine Formkurve mit dem Podium in Austin wieder nach oben. „In Katar und Argentinien fühlte ich mich in der zweiten Rennhälfte meist sehr gut. Die erste Rennhälfte mussten wir noch verbessern. Aber von Rennen zu Rennen machen wir einen Schritt, wir können unser Level noch weiter verbessern“, weiß der Spanier, der im Vorjahr in Jerez Sechster wurde. „Von Katar über die nächsten Rennen werden wir weiter vorwärts kommen.“ Das möchte die Mannschaft auch, denn 2018 konnte man noch keinen Sieg einfahren. Insgesamt ist Yamaha bereits seit 13 Rennen ohne Triumph. „Ich fühle mich gut auf dem Bike“, versichert der Hoffnungsträger.

Text von Maria Reyer & German Garcia Casanova

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