Valentino Rossi - © Motorsport Images

© Motorsport Images – Valentino Rossi fährt 2021 erstmals seit 20 Jahren wieder für ein Satellitenteam

(Motorsport-Total.com) – Für MotoGP-Superstar Valentino Rossi begann am Samstag in Katar wie er selbst sagt „ein neues Abenteuer“.

Nach 19 Jahren als Werksfahrer geht der siebenmalige Weltmeister der Königsklasse in diesem Jahr für ein werksunterstütztes Satellitenteam an den Start. Als er im Jahr 2001 zuletzt für ein Satellitenteam fuhr, wurde Rossi erstmals 500er-Weltmeister.

Bei Petronas-Yamaha nun gab Rossi seinen Einstand am ersten Tag des noch laufenden Katar-Tests mit P14 und knapp einer Sekunden Rückstand auf die Bestzeit von Aprilia-Pilot Aleix Espargaro.

Im Vergleich zur Saison 2020, seiner letzten im Yamaha-Werksteam, findet Rossi in seiner Crew bei Petronas-Yamaha nur drei bekannte Gesichter wieder: Crewchief David Munoz, Dateningenieur Matteo Flamigni und Fahrercoach Idalio Gavira. Die übrigen Mitglieder des Teams sind für „The Doctor“ neu.

„Das war der Beginn eines neuen Abenteuers“, blickt Rossi auf den Samstagvormittag am Losail International Circuit zurück, bevor er zum ersten Mal auf die im Petronas-Design lackierte Yamaha M1 stieg, die vom technischen Stand her weitestgehend Rossis Yamaha-Werksmaschine aus der Saison 2020 entspricht.

„Anfangs war es seltsam, aber letzten Endes ist und bleibt das Motorrad immer meine M1. Sie hat sich umgezogen, aber der Rest ist gleich geblieben“, grinst Rossi mit Verweis auf die auf Titelsponsor Petronas zurückgehende türkisfarbene Lackierung seines diesjährigen Bikes.

Und wie sieht es mit technischen Updates aus? „Wir haben ein paar neue Teile, die wir testen wollen. Heute [Samstag] haben wir das aber noch nicht probiert, weil wir uns zunächst auf die Basis konzentriert haben. Während der kommenden vier Tage werden wir ein bisschen was Neues testen“, blickt Rossi auf den letzten Tag der ersten Testwoche (Sonntag) sowie die drei Tage der zweiten Testwoche (Mittwoch bis Freitag).

Das erste Rennen in Rossis insgesamt 26. Saison in der Motorrad-WM steigt am 28. März ebenfalls auf dem Losail International Circuit in Katar. Beim Gedanken an die Zeit, die er seit 1996 in der WM verbracht hat, meint der Italiener: „26 Saisons, das ist im Grunde ein Leben, nicht eine Karriere. Ich fühle mich aber gut und habe genügend Motivation.“

„Ich weiß, dass es schwierig wird, weil es viele junge Fahrer gibt und das Level in der MotoGP-Klasse sehr hoch ist. Einfach wird es nicht, aber ich werde ganz sicher mein Maximum geben. Und dieses neue Abenteuer mit dem neuen Team verleiht mir jede Menge Motivation. Ich trainiere hart. Von der Einstellung her hat sich aber nichts geändert“, so Rossi, der vor wenigen Tagen seinen 42. Geburtstag feierte.

Text von Mario Fritzsche, Co-Autoren: Lewis Duncan, Matteo Nugnes

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