Marc Marquez - © Motorsport Images

© Motorsport Images – Wieder muss Alberto Puig ohne seinen Topfahrer auskommen

(Motorsport-Total.com) – Honda-Teamchef Alberto Puig hat bereits festgehalten, dass die Situation von Marc Marquez Geduld braucht.

Als Folge eines Sturzes beim Offroad-Training mit einem Enduro-Motorrad klagt der sechsmalige MotoGP-Weltmeister über Sehstörungen.

Auch beim Jerez-Test fehlte Marquez und konnte nur aus der Ferne verfolgen, wie seine Kollegen Pol Espargaro und Co. dem neuen Honda-Prototypen großes Potenzial bescheinigen. Die nächsten Testfahrten finden im Februar 2022 statt.

Am Rande des Jerez-Tests gab Puig Auskunft über die weiteren Pläne bezüglich Marquez. „Ihm geht es mehr oder weniger so, wie wir bereits erklärt haben“, wird der Teamchef von ‚MotoGP.com‘ zitiert. „Es braucht Zeit.“

„Wir müssen abwarten, ob die Schwellung im Bereich des Auges nachlässt. Dann sehen wir weiter. Rund um Weihnachten wird es weitere Untersuchungen von den Ärzten geben. Wahrscheinlich entscheiden wir dann die nächsten Möglichkeiten.“

„Natürlich ist er nicht glücklich, dass er nicht hier ist. Gleichzeitig versteht er, dass er Ruhe braucht und geduldig sein muss. Das ist die Situation.“ Somit arbeiteten in Jerez Alex Marquez, Takaaki Nakagami, Espargaro und davor schon Stefan Bradl mit dem neuen Motorrad.

„Es ist unbestreitbar, dass Marcs Abwesenheit ein Handicap ist. Aber wir haben drei andere Fahrer auf einem hohen Level, die das Motorrad auch verstehen“, sagt Puig gegenüber der spanischen Edition von ‚Motorsport.com‘. „Alle drei Fahrer haben sehr gut gearbeitet.“

Puig zuversichtlich: Gute Richtung mit neuem Motorrad
„Wir sind mit einer Weiterentwicklung von jenem Motorrad gefahren, das wir beim Misano-Test probiert haben. Wir haben gute Dinge gesehen, aber auch Aspekte, die uns nicht so gut gefallen haben. Wichtig ist, dass wir eine klare Richtung für die weitere Entwicklung haben.“

„Wenn man das Motorrad mit verschiedenen Fahrern testet und jeder sagt etwas anderes, dann wird es kompliziert. Glücklicherweise waren die Meinungen unserer Fahrer sehr ähnlich. Ich denke und glaube, dass wir mit den Daten von diesen beiden Tagen in die richtige Richtung gehen.“

Ist das neue Motorrad nach zwei schwierigen Jahren also der Wendepunkt für Honda? „Ich weiß es nicht, aber ich hoffe es“, sagt Puig. Die Konkurrenz arbeitet ebenfalls auf Hochtouren. Vor allem Ducati hinterließ beim Test einen starken Eindruck.

„Ich weiß nicht was die anderen Teams machen und es kümmert mich nicht sehr. Wichtig ist, dass wir eine Richtung finden. Wir wissen, dass wir Rennen gewinnen können, wenn wir unsere Probleme lösen“, hält Puig fest.

„Ich habe nur auf unser Motorrad geachtet, um zu sehen, ob wir uns verbessert haben oder nicht. Am Ende haben wir eine klare Richtung gefunden. Ich wiederhole, am wichtigsten war, dass unsere Fahrer die gleichen Aussagen getätigt haben. Das ist am wichtigsten.“

Text von Gerald Dirnbeck, Co-Autor: German Garcia Casanova

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