Valentino Rossi - © Yamaha Motor Racing Srl

© Yamaha Motor Racing Srl – Valentino Rossi ist bei den Wintertests mit einem besonderen Helmdesign unterwegs

Das Yamaha-Werksteam hinterließ beim Testauftakt in Sepang einen soliden Eindruck. Maverick Vinales beendete den Tag auf der dritten Position, Valentino Rossi wurde Achter.

Im November waren Vinales und Rossi bereits in Sepang testen. Für den ersten Test im neuen Jahr stellte Yamaha den beiden Werkspiloten neues Material zur Verfügung.

„Es läuft gut. Wir befinden uns im Plan“, berichtet Teamdirektor Massimo Meregalli. „Zu Beginn fehlte etwas Haftung. Als Maverick den Test aufnahm, konnte er nicht so fahren wie im November. Als etwas Gummi auf dem Asphalt lag wurden die Zeiten besser. Wir probierten ein paar Dinge aus und sammelten wertvolle Informationen. Wir haben uns nicht auf schnelle Rundenzeiten konzentriert. Es war uns wichtig, die Aussagen des vergangenen Tests zu bestätigen. Wir hatten bisher keine Probleme und sind ziemlich zufrieden.“

Yamaha beschäftigte sich im Winter mit dem Motor der M1. „Die Fahrer spürten etwa mehr Leistung. Das war wichtig für uns. Die Topspeed-Werte liegen aktuell sehr eng beieinander“, freut sich Meregalli. Neben dem Motor stand die Arbeit an der Elektronik und an der Haltbarkeit der Hinterreifen im Fokus.

Rossis Gesundheitszustand war beim Auftakt nicht optimal. „Valentino war nicht zu 100 Prozent fit am Vormittag. Er fuhr dennoch auf die Strecke, weil für den Nachmittag Regen vorausgesagt wurde“, bemerkt Meregalli, der sich nicht um die allgemeine Fitness des Routiniers sorgt: „Er ist fit, das steht außer Frage. Mit steigendem Alter muss man mehr trainieren. Er beschwert sich nicht und wirkte frisch. Es war aber erst der Auftakt. Am zweiten und dritten Tag wird es erfahrungsgemäß schwieriger.“Yamaha beschäftigte sich im Winter mit dem Motor der M1. „Die Fahrer spürten etwa mehr Leistung. Das war wichtig für uns. Die Topspeed-Werte liegen aktuell sehr eng beieinander“, freut sich Meregalli. Neben dem Motor stand die Arbeit an der Elektronik und an der Haltbarkeit der Hinterreifen im Fokus.

Für Rossi selbst war der Testauftakt harte Arbeit: „Das erste Gefühl auf dem Motorrad war nicht so schlecht, weil wir heute endlich die zwei ‚richtigen‘ Maschinen fuhren, die wir auch während der Saison einsetzen werden. Die sind besser als der erste Prototyp, den wir im November getestet haben – aus vielerlei Hinsicht. Leider war der Tag heute etwas schwierig. Am Morgen bin ich mit starken Kopfschmerzen aufgewacht und bis Mittag war ich in keiner guten Verfassung. Danach konnte ich ein paar Runden fahren und fühlte mich gleich besser.“

„Am Nachmittag wollten wir eigentlich unser Programm abarbeiten, aber es begann zu regnen. Wir müssen also warten und hoffen, dass wir an den nächsten Tage bessere Bedingungen vorfinden. Morgen werden wir ein paar neue Teile ausprobieren. Heute haben wir am Motor gearbeitet und an der Elektronik. Wir haben ein paar gute Sachen gefunden“, freut sich Rossi.

Die starken Rundenzeiten von Teamkollege Vinales dürften den „Doktor“ aber nicht allzu sehr freuen. Der junge Spanier deutete bereits bei den Tests im November an, dass er schnell ist. Dieser Eindruck bestätigte sich in Sepang: „Wir haben hart gearbeitet, um uns vor dem ersten Saisonrennen gut vorzubereiten und ehrlich gesagt bin ich ziemlich überrascht. Der erste Tag ist immer schwierig, aber ich fühle mich ganz okay auf dem Motorrad.“

„Physisch bin ich in einem guten Zustand, daher bin ich glücklich. Ich möchte gleich noch mehr am Motorrad arbeiten. Wir haben heute sehr viele Dinge ausprobiert, um ein gutes Paket zusammenzustellen und jetzt fokussieren wir uns auf die Vergleiche zwischen einzelnen Teilen. Wir haben hier teils schwierige Aufgaben vor uns, bevor wir rausfahren und eine schnelle Runde drehen. Diese Arbeit ist sehr nützlich für die nächsten Testfahrten“, ist Vinales überzeugt.

Die Testzeiten aus Sepang (Montag):

1. Casey Stoner (Ducati) – 1:59.681 Minuten (33 Runden)
2. Andrea Dovizioso (Ducati) +0,115 Sekunden (33)
3. Maverick Vinales (Yamaha) +0,447 (55)
4. Alvaro Bautista (Aspar-Ducati) +0,453 (54)
5. Andrea Iannone (Suzuki) +0,809 (45)
6. Cal Crutchlow (LCR-Honda) +0,889 (45)
7. Jonas Folger (Tech-3-Yamaha) +0,962 (41)
8. Valentino Rossi (Yamaha) +1,014 (28)
9. Marc Marquez (Honda) +1,056 (57)
10. Hector Barbera (Avintia-Ducati) +1,063 (39)
11. Danilo Petrucci (Pramac-Ducati) +1,169 (35)
12. Scott Redding (Pramac-Ducati) +1,171 (45)
13. Dani Pedrosa (Honda) +1,289 (46)
14. Johann Zarco (Tech-3-Yamaha) +1,543 (68)
15. Aleix Espargaro (Aprilia) +1,590 (37)
16. Pol Espargaro (KTM) +1,657 (59)
17. Jorge Lorenzo (Ducati) +1,669 (46)
18. Loris Baz (Avintia-Ducati) +1,670 (49)
19. Takuya Tsuda (Suzuki) +2,131 (78)
20. Alex Rins (Suzuki) +2,208 (53)
21. Karel Abraham (Aspar-Ducati) +2,245 (46)
22. Jack Miller (Marc-VDS-Honda) +2,261 (52)
23. Kotha Nozane (Yamaha) +2,506 (37)
24. Katsuyuki Nakasuga (Yamaha) +2,609 (46)
25. Tito Rabat (Marc-VDS-Honda) +2,634 (38)
26. Sam Lowes (Aprilia) +3,261 (51)
27. Bradley Smith (KTM) +3,353 (50)

Text von Sebastian Fränzschky

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