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© LAT – Valentino Rossi hat die Zeit seit seinem zweiten Platz in Argentinien genossen

(Motorsport-Total.com) – Mit dem zweiten Platz in Argentinien beendete Valentino Rossi eine lange Durststrecke von 259 Tagen.

Acht Monate lang fehlte der MotoGP-Superstar bei einer Siegerehrung, denn davor datierte sein letzter Podestplatz auf den Juli des vergangenen Jahres (Sachsenring).

Die Erleichterung über das starke Rennen in Termas de Rio Hondo war dem 40-Jährigen anzusehen: „Das Beste nach einem guten Wochenende und einem Podestplatz ist die folgende Woche, denn man kann sich freuen und ist relaxt.“

Zum insgesamt 60. Mal stand Rossi in der Königsklasse als Zweiter auf dem Podest. Elfmal davon hinter Marc Marquez als Zweiter. Außerdem war Rossi der erste 40-Jährige auf einem Podium der Königsklasse, seit Jack Findlay 1977 auf dem Salzburgring in Österreich gewonnen hat. Seit Argentinien war Rossi daheim in Italien und trainierte nicht nur auf seiner MotoRanch (wo er neuen Streckenrekord aufgestellt hat), sondern auch mit Minibikes auf einem Kurs bei Forli.

„Zweitakter mit 85 Kubikzentimetern Hubraum“, lacht Rossi. „Die Strecke in Forli ist Austin ein wenig ähnlich, es geht rauf und runter.“ Ein besonderes Training für den US-Grand-Prix war es nicht. In erster Linie ging es um den Spaß. „Wir versuchen immer etwas anderes zu machen. Es war ein gutes Training und hat Spaß gemacht. Das war aber nicht speziell für Austin gedacht.“ Nun steht Rossi vor der Herausforderung Circuit of the Americas.

Der Cota ist einer von vier Kursen im Kalender, auf denen Rossi noch nie gewonnen hat. „Es ist eine der speziellsten Strecken der Saison. Vielleicht ist sie die schwierigste, technischste und längste Strecke. Es gibt 20 Kurven, also dauert eine Runde sehr lang. In den vergangenen Jahren war es für mich hier nicht so schlecht. Im Vorjahr war es nicht fantastisch, aber ich werde versuchen mein Bestes zu geben.“

Sein bestes Ergebnis in Austin war im Jahr 2017 ein zweiter Platz. Dazu stand er 2015 auch als Dritter auf dem Podium. Es gab aber auch schwierige Rennen, wie Probleme mit dem Vorderreifen oder der Sturz in der Anfangsphase 2016. „Es ist schwierig, weil es eine knifflige Strecke ist. Sie hat viele Geheimnisse“, sagt Rossi. „Es gibt viele Stellen, wo man sehr viel Zeit verlieren kann. Aber normalerweise funktioniert unser Motorrad hier nicht sehr schlecht.“ Seit 2008 hat Rossi nicht mehr in den USA gewonnen. Damals siegte er in Indianapolis.

Text von Gerald Dirnbeck

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