Stefan Bradl - © Red Bull Honda Racing

© Red Bull Honda Racing – Kann sich Stefan Bradl noch einmal für einen Platz in der MotoGP empfehlen?

Ex-Moto2-Weltmeister Stefan Bradl ist der erfolgreichste Deutsche in der MotoGP. Von 2012 bis 2016 ging Bradl für LCR-Honda, Forward und das Aprilia-Werksteam in der Königsklasse an den Start.

In dieser Zeit gelangen ihm eine Pole-Position und ein Podestplatz. In der neuen Saison startet Bradl in der Superbike-WM und ist somit nicht mehr ein Teil des MotoGP-Fahrerlagers, indem er von 2006 bis 2016 Zuhause war.

Welche Erinnerung ist Bradls liebste an die MotoGP? „Laguna Seca 2013“, kommentiert der Zahlinger und blickt auf den zweiten Platz zurück: „Das Podium war auf jeden Fall das Highlight. Es war leider mein einziges Podium. Ich hätte gern mehr Podestplatzierungen erzielt“, bedauert der ehemalige LCR-Pilot, der mit seiner Honda RC213V einige Male in der Nähe der Top 3 war.

„Ich kann mich an Texas 2014 erinnern. Das war ein sehr starkes Rennen von mir. Damals lag ich knapp hinter Dovizioso und wurde Vierter. In Mugello 2012 bin ich ebenfalls hinter Dovizioso Vierter geworden. Es gab einige vierte Plätze. Aufs Podium schaffte ich es aber nur ein Mal“, ärgert sich Bradl.

„Die Zeit in der MotoGP war trotzdem sehr lehrreich. Ich möchte die Zeit nicht missen und hoffe, dass es vielleicht ein Comeback in die MotoGP geben wird“, bemerkt der Superbike-Rookie im Rahmen der Teampräsentation für die bevorstehende Saison. In den beiden kommenden Jahren möchte sich Bradl aber auf die Arbeit im Ten-Kate-Team konzentrieren.

In der vergangenen Saison erlebte Teamkollege Nicky Hayden, wie schnell sich ein MotoGP-Comeback ergeben kann. Der US-Amerikaner sprang für Marc-VDS-Pilot Jack Miller und HRC-Pilot Dani Pedrosa ein und nahm bei den Rennwochenenden in Aragon und auf Phillip Island teil. Man darf gespannt sein, welchen Fahrer Honda nominiert, sollte einer der Stammpiloten ausfallen.

Text von Sebastian Fränzschky

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