Jack Miller - © Motorsport Images

© Motorsport Images – Sturz in Kurve 4: Jack Miller ging in Runde zwei über das Limit

(Motorsport-Total.com) – Jack Miller ging bei seinem letzten Ducati-Heimrennen leer aus.

Beim Grand Prix von San Marino in Misano startete der Australier von der Pole ins Rennen und übernahm beim Start die Führung.

Lange durfte sich Miller aber nicht über freie Sicht freuen, denn zu Beginn der zweiten Runde rutschte der Ducati-Pilot in Kurve 4 über das Vorderrad in Richtung Kiesbett.

„Ich gab mein Bestes. Schade, dass ich nur kurze Zeit an der Spitze fuhr“, bedauert Miller und schildert den Rennbeginn aus seiner Sicht: „Ich attackierte zu Beginn des Rennens. Ich wollte mich etwas absetzen. In der zweiten Runde fuhr ich in Kurve 4 und wollte wie in den Trainings in Richtung Kurvenscheitel rutschen. Doch dieses Mal kam ich etwas zu weit aus Kurve 3 heraus und war etwas schnell am Eingang von Kurve 4.“

Normalerweise konnte ich das Motorrad an diesem Wochenende in Richtung Kurvenscheitel sliden, das war im Rennen aber nicht möglich“, berichtet der Ducati-Werkspilot.

„Das Motorrad wurde unruhig und rutschte unter mir weg. Damit rechnete ich nicht. Doch das kann passieren, wenn man pusht“, so Miller. Nach dem Sturz war das Rennen für Miller noch nicht beendet. Mit der lädierten Ducati Desmosedici kam er am Ende des Rennens mit 53 Sekunden Rückstand ins Ziel und wurde als 18. gewertet.

„Ich richtete das Motorrad auf und fuhr zu Ende. Doch ich hatte ab diesem Zeitpunkt keine Hinterradbremse mehr und mir fehlt auch noch ein Winglet. Das machte es schwierig, dieses Monster zu kontrollieren. Ich musste richtig mit dem Motorrad kämpfen“, erklärt er.

Hat er durch den Sturz die größte Chance für einen Sieg in diesem Jahr weggeworfen? „Vielleicht, aber ich würde nicht behaupten, dass ich das Rennen gewonnen hätte“, grübelt Miller und staunt über das Renntempo seiner Markenkollegen Francesco Bagnaia und Enea Bastianini, die den Sieg unter sich ausgemacht haben.

„Die beiden an der Spitze waren sehr stark. Als ich nach dem Rennen sah, wie schnell sie in der letzten Runde waren, hab ich mir beinahe in die Hose geschissen. Das war beeindruckend“, zeigt sich Miller beeindruckt.

Text von Sebastian Fränzschky

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