Hafizh Syahrin - © GP-Fever.de

© GP-Fever.de – Hafizh Syahrin pilotiert in
Thailand die Tech-3-Yamaha von Jonas Folger

Hafizh Syahrin wird beim MotoGP-Vorsaisontest in Buriram (Thailand) die Yamaha M1 von Jonas Folger übernehmen.

Nachdem Yonny Hernandez in Sepang auf der Tech-3-Maschine saß, erhält Moto2-Pilot Syarhin beim zweiten Kräftemessen die Chance, sein Talent zu beweisen.

Es wird angenommen, dass der junge Malaysier auch danach für Tech 3 fahren wird. Im Hintergrund wurde bereits ein Ersatz für das Moto2-Team gefunden.

„Zuerst einmal möchte ich Herve Poncharal und dem kompletten Tech-3-Team für diese Chance danken. Ich versuche, an den drei Testtagen in Thailand mein Bestes zu geben“, kommentiert Syahrin. „Es wird ein Traum wahr – ich darf eine MotoGP-Maschine fahren. Ich muss gestehen, dass ich extrem aufgeregt bin, diese Chance erhalten zu haben. Ich hoffe, dass ich von Beginn an schnell sein kann, um allen meine Fähigkeiten zu demonstrieren.“

„Ich weiß, dass ich viel lernen kann, wenn ich auf der M1 sitze. Ich möchte verstehen, wie das Team arbeitet. Sie sind sehr erfahren. Ich möchte ihre Erfahrungen nutzen. Im Winter trainierte ich sehr viel. Ich hoffe, diese harte Arbeit zahlt sich aus. Ich kann es kaum erwarten, beim Test loszulegen“, so der MotoGP-Neuling.

Tech-3-Teamchef Herve Poncharal erlebte zuletzt stressige Wochen. Der Franzose musste für jeden potenziellen Folger-Nachfolger das Einverständnis aller Beteiligten einholen. Viel Auswahl bot der Fahrermarkt Ende Januar nicht mehr. Doch mit Syahrin scheint Poncharal nun den passenden Nachfolger gefunden zu haben.

„Ich bin sehr froh und fühle mich geehrt, beim Test in Buriram Hafizh Syahrin im Team zu haben. Nachdem sich Jonas Folger entschieden hatte, 2018 nicht zu fahren, schauten wir uns nach einem Ersatz um. Nach dem Sepang-Test gab es viele Meetings. Es wurde entschieden, dass Hafizh Syahrin eine gute Wahl wäre“, bemerkt Poncharal.

„Bisher sind es nur drei Tage, doch ich bin mehr als überzeugt, dass uns Hafizh sein Potenzial zeigen wird. Er ist jung, erst 23 Jahre alt, und hat schon einige Podestplätze in der Moto2 eingefahren. Das ist nicht einfach. Er schaffte es 2017 in die Top 10. Das ist eine großartige Leistung. Ich weiß, wie hart diese Klasse ist“, erklärt der Tech-3-Teamchef und betont: „Es ist wichtiger für das Team, junge Fahrer zu verpflichten anstatt etablierter Fahrer.“

Poncharal bedankt sich natürlich auch bei Razlan Razali, Syahrins bisherigem Teamchef, für die Freistellung. Sollte nichts dazwischen kommen, dürfte der Test in Thailand der Vorbote für die anstehende Saison sein. „Kurz nach Buriram werden wir eine finale Entscheidung treffen“, so Poncharal.

Text von Sebastian Fränzschky

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