Chaz Davies - © LAT

© LAT – Chaz Davies gewann vor einem Jahr in
Buriram, hatte dieses Jahr aber kein Glück

(Motorsport-Total.com) – Während Alvaro Bautista mit der neuen Ducati Panigale V4R in der Superbike-WM von Sieg zu Sieg fährt, erlebte Teamkollege Chaz Davies schwierige Zeiten.

In Thailand zeigte der Trend nach oben, doch unterm Strich konnte Davies in Buriram nur drei magere WM-Punkte einfahren. In der Fahrerwertung rutschte der Vizeweltmeister auf die elfte Position ab. Nach den ersten beiden Rennwochenenden hat Davies nur 18 Punkte auf seinem Konto. Bautista kann 124 Zähler vorweisen.

In Lauf eins kämpfte sich Davies von Startplatz neun nach vorne und hatte durchaus Chancen, in die Top 3 zu fahren. „Ich hatte einen ordentlichen Start und fuhr einige gute Runden. Dann fand ich meinen Rhythmus und überholte Cortese. Dadurch kämpfte ich ums Podium, was ein realistisches Ziel war“, berichtet der Waliser.

Doch dann kam Davies zu Sturz. Er konnte das Rennen aber fortsetzen. Der Zwischenfall kostete ihn aber mehr als eine halbe Minute. „Leider übte ich in Kurve 3 zu viel Druck auf die Front aus und machte einen Fehler. Ich fuhr nicht mein eigenes Rennen. Es war kein guter Tag, doch ich hatte das Gefühl, Schritte nach vorne gemacht zu haben“, kommentiert Davies.

Am Sonntag deutete Davies im Warm-up an, dass seine Crew etwas gefunden hat. Davies fuhr nur 0,270 Sekunden langsamer als Bautista und reihte sich auf der vierten Position ein. Im zweiten Rennen stürmte Davies durchs Feld und hatte gute Chancen auf sein bisher bestes Saisonergebnis. Doch dann rollte die Ducati mit der Nummer 7 aus.

„Ich bin sehr enttäuscht, dass ich das Rennen nicht beenden konnte. Wir konnten somit nicht das wahre Potenzial sehen nach den Fortschritten, die uns speziell im Warm-up gelangen“, bemerkt der Ducati-Pilot. „Ich fühlte, dass etwas nicht stimmt. Ich wurde langsamer. Ich entschied mich dazu, den Motor zu retten. Ich dachte in dem Moment an den Rest der Saison.“

„Es war enttäuschend, dass wir von unseren Fortschritten nicht profitieren konnten. Ich hatte ein gutes Renntempo. Das Gefühl für die Maschine war deutlich besser. Wir haben klare Vorstellungen, in welche Richtung es gehen muss. Wir sehen ein Licht am Ende des Tunnels“, ist Davies überzeugt.

Das nächste Rennwochenende findet Anfang April in Aragon statt. Der Kurs zählt zu Davies‘ absoluten Lieblingsstrecken. Das ist aber nicht die einzige gute Nachricht für den Vizeweltmeister. „Nun haben wir einen Test in Aragon, bevor wir dort die Rennen fahren. Das ist eine gute Gelegenheit für uns, weitere Fortschritte zu erzielen“, erklärt Davies, der für den Europaauftakt sehr optimistisch ist.

Text von Sebastian Fränzschky

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