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© LAT – Sind Szenen wie der Crash in Termas
gut für den Sport?

(Motorsport-Total.com) – Schaden Rivalitäten wie die zwischen Valentino Rossi und Marc Marquez dem Sport – oder sind sie womöglich sogar förderlich?

Ex-Champion Wayne Rainey glaubt, dass letzteres der Fall ist. „Natürlich“, antwortet er auf Nachfrage im Gespräch mit ‚Cycle World‘ und erklärt, dass es sogar „wichtig“ sei, in der MotoGP eine Rivalität zu haben, „bei der die Fans sich hinter ihren Lieblingsfahrer stellen können.“

„Immer, wenn ich an der Strecke bin, spricht mich jemand auf meine Rivalität mit Kevin Schwantz an“, erzählt der dreimalige Weltmeister aus eigener Erfahrung. Allerdings schränkt er auch ein: „Du musst deine Rivalen auf der Strecke respektieren.“ Neben der Strecke könne man als Pilot „sagen, was man will.“ Aber auf der Strecke müssten sich die Fahrer gegenseitigen respektieren.

„Wenn es in die letzte Runde geht, in die letzte Kurve, und beide Seite an Seite fahren, dann lehnt sich ein Fahrer an den anderen, und der andere wird versuchen, sich diesen Platz zu holen. Es wird Kontakt geben. Aber Du gehst nicht mit dem Gedanken rein: ‚Ich werde das Überholmanöver einfach versuchen. Ich hoffe, dass es klappt.‘ Ich glaube, dass das mit Kevin nie passiert ist“, so Rainey.

„Wir haben uns gegenseitig hart genug getroffen und sind beide von der Strecke geflogen. Es gab auch Zeiten, in denen wir ein Wortgefecht hatten. Aber ich glaube, dass es nie darüber hinaus gegangen ist“, so der heute 57-Jährige. Die Rivalität der beiden US-Amerikaner prägte die Königsklasse der Motorrad-WM in den späten 1980ern- und frühen 1990er-Jahren.

Text von Ruben Zimmermann

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