Maverick Vinales - © Motorsport Images

© Motorsport Images – Maverick Vinales hat sich an die Arbeit am Fahrstil und der Elektronik konzentriert

(Motorsport-Total.com) – Am Ende der ersten beiden MotoGP-Testtage in Katar stand für Yamaha-Pilot Maverick Vinales ein siebter Platz im Gesamtklassement zu Buche.

Eine knappe halbe Sekunde fehlte dem Spanier auf die Bestzeit seines neuen Teamkollegen Fabio Quartararo, der mit 1:53.940 Minuten den Spitzenplatz einnahm.

„Ich denke, ich bin wirklich glücklich und zufrieden mit dem Test“, resümiert Vinales. „Ehrlich gesagt, war er sehr positiv. Yamaha hat wirklich gut gearbeitet. „Wir haben uns sehr auf den Rhythmus konzentriert, was sich für mich fantastisch angefühlt hat. Ich war überrascht und glücklich, dass die Konstanz da war.“

Das Hauptaugenmerk des Spaniers liegt vor allem darauf, seine Performance in der ersten Rennhälfte zu verbessern. Denn gerade zu Rennbeginn verlor Vinales in der Vergangenheit oft zu viel Boden, den er hintenraus nicht mehr aufholen konnte.

„Glücklich mit der Arbeit, die Yamaha geleistet hat“
„Wir versuchen, diesen Schwachpunkt zu verbessern. Wir wissen, dass wir den Speed haben, wir wissen, dass wir eine schnelle Runde fahren können“, sagt der Yamaha-Pilot. „Aber in den ersten Runden des Rennens sind wir nicht überragend, und nicht einmal am Start. Das sind also die Punkte, an denen wir sehr hart arbeiten.“

Die einzelne Rundenzeit sei ihm deshalb auch gar nicht so wichtig: „Sicherlich könnte meine Position viel besser sein, aber ich bin wirklich glücklich und zufrieden mit dem Gefühl, das ich vom Motorrad bekomme, um den Rhythmus zu finden.“

„Wir werden also beim nächsten Test weitersehen. Sicherlich müssen wir dann eine Zeitattacke fahren, um zu sehen, wie alles funktioniert, aber insgesamt kann ich sagen, dass ich sehr glücklich über die Arbeit bin, die Yamaha über den Winter geleistet hat.“ Dabei hat Vinales die größte Neuerung noch gar nicht getestet.

So konzentrierte sich der 26-Jährige auf das „alte Paket“ und „ein paar allgemeine Dinge am zweiten Motorrad“. Das neue Chassis kam bei ihm bisher nicht zum Einsatz – anders als bei Quartararo und auch Valentino Rossi, der 2021 für Petronas fährt. Beide waren in ihrem ersten Feedback noch nicht überzeugt.

Vinales auch bei geringem Grip schnell unterwegs
Vinales erklärt: „Ich habe mich sehr auf meinen Fahrstil konzentriert und versucht, den Flow zu finden. Wir haben sehr viel mit der Elektronik gearbeitet und ich konnte einige interessante Erkenntnisse gewinnen. Deshalb bin ich positiv gestimmt, denn ich habe, wenn der Grip nachlässt, viele interessante Dinge am Fahrstil gesehen.“

„Ich bin also sehr zufrieden mit dem Test und kann es kaum erwarten, wieder auf dem Motorrad zu sitzen und gute Rundenzeiten zu fahren. Ehrlich gesagt war ich ziemlich überrascht, dass ich schon zur Mitte des Tages in den 1:54ern fahren konnte.“

Das stimme ihn sehr positiv, vor allem mit Blick auf die örtlichen Streckenbedingungen. „Der Grip war nicht so gut, aber ich konnte ziemlich schnell fahren“, freut sich Vinales, der mit seiner Performance bei niedrigem Grip oft Probleme hatte. Daran wolle er in puncto Fahrstil und Elektronik weiter arbeiten.

Text von Juliane Ziegengeist, Co-Autor: Lewis Duncan

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