Markus Reiterberger - © LAT

© LAT – Markus Reiterberger konnte sich in San Juan nicht in Szene setzen

(Motorsport-Total.com) – „Es war ein schwieriges Ende eines enttäuschenden Wochenendes“, fasst BMW-Motorradsport-Direktor den Sonntag in Argentinien zusammen.

Tom Sykes und Markus Reiterberger gingen im zweiten Hauptlauf leer aus. Sykes schied durch einen Defekt aus, Reiterberger kam als 16. ins Ziel und verpasste die Punkteränge um 0,1 Sekunden.

Für BMW war es in San Juan schwierig, bei der Abstimmung eine klare Richtung einzuschlagen. Da die Bedingungen sehr wechselhaft waren und die Rundenzeiten je nach Temperatur um einige Sekunden variierten, hatten die Ingenieure keine richtigen Anhaltspunkte.

„Dadurch konnten wir uns nicht konsequent herantasten, um die nötigen Schlussfolgerungen zu ziehen, in welche Richtung wir uns bewegen müssen. Wir nehmen jetzt die gesammelten Daten mit nach Hause und werden analysieren, warum wir an diesem Wochenende nicht so konkurrenzfähig waren wie erhofft“, kommentiert Bongers.

Kampf um den letzten Punkt: Cortese vs. Reiterberger
„Wir hatten am Sonntag deutlich bessere Wetterbedingungen. Es war kühler, von daher war die Strecke auf der Ideallinie in einem besseren Zustand“, erklärt Reiterberger. „Ich habe leider in den ersten beiden Runden des Superpole-Rennens (zum Bericht) zwei Fehler gemacht und musste weit gehen.“

„Entsprechend war das Rennen nicht gut für mich, und ich bin ziemlich weit hinten ins Ziel gekommen“, kommentiert er den 17. Platz am Sonntagvormittag. „Wir haben für das zweite Rennen ein bisschen was umgestellt, und im Rennen selbst habe ich mich auf Bike ziemlich okay gefühlt.“

„Es wären Punkte möglich gewesen, und ich habe in den letzten drei Runden noch mit Sandro Cortese gefightet, aber leider hat es nicht mehr zum Punkt gereicht“, ärgert sich Reiterberger. „Generell sind wir nach wie vor ein bisschen zu langsam, und wir müssen schauen, woran das liegt.“

„Ich hoffe, dass ich in Katar noch einen guten persönlichen Abschluss finden kann. Wir haben hier alle an einem Strang gezogen. Dafür bin ich dankbar, auch wenn ich wir leider mit keinem guten Ergebnis belohnt wurden“, so der Deutsche.

Kupplungsdefekt bremst Tom Sykes ein
„Es war ein schwieriges Wochenende“, fasst Sykes zusammen. „Auch, wenn wir uns besser auf die rutschige Strecke einstellen und uns da verbessern konnten. Im letzten Rennen hatte ich wirklich das Gefühl, dass wir ein konstantes Renntempo haben.“

„Aber wir haben ein Problem mit dem Bike bekommen und mussten aufgeben. Insgesamt war das Wochenende für das gesamte Team eine Herausforderung. Aber wie ich schon sagte, waren die Streckenbedingungen auch nicht gerade einfach“, so der Brite.

„Doch trotz der Umstände denke ich, dass wir einige wertvolle Informationen für die Zukunft gesammelt haben. Wir haken dieses Wochenende ab und konzentrieren uns ganz auf Katar, wo wir hoffentlich einen weiteren Schritt nach vorne machen werden“, bemerkt Sykes.

Ergebniss WSBK Argentinien 2019 – Race2
Race2 Argentinien 2019 - © www.worldsbk.com

Text von Sebastian Fränzschky

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