Maverick Vinales, Valentino Rossi - © GP-Fever

© GP-Fever – Valentino Rossi und Maverick Vinales wollen für Yamaha den Titel einfahren

Zur Saisonhalbzeit trennen Maverick Vinales und Valentino Rossi nach neun Rennen gerade einmal fünf WM-Punkte. Damit haben beide Yamaha-Werkspiloten gute Chancen, die Meisterschaft zu gewinnen.

Seit Vinales‘ Ankunft bei Yamaha herrscht eine deutlich bessere Atmosphäre in der Box der Werksmannschaft als zu Jorge-Lorenzo-Zeiten. Auf der Strecke liegen Vinales und Rossi eng beieinander, doch menschlich und mit Blick auf die Arbeitsweise trennen den Spanier und den Italiener Welten, meint Teamdirektor Massimo Meregalli.

„Sie haben unterschiedliche Charaktere. Der Routinier weiß, dass er älter wird und möchte deshalb kein Detail außer Acht lassen. Er überprüft alle Bereiche, in denen er sich verbessern kann. Er schaut sich beim Motorrad jedes Detail an, das verbessert werden könnte“, analysiert Meregalli im Gespräch mit ‚Motorsport-Total.com‘ Rossis Arbeitsweise.

„Valentino ist gut, denn er stellt sich selbst auch in Frage. Er vergleicht seinen Fahrstil mit dem von Maverick. Wenn er sieht, dass Vinales an einer Stelle schneller ist, dann versucht er, sich zu steigern. Er möchte nichts auslassen“, betont Meregalli und wechselt zu Vinales: „Ein junger Fahrer, der sehr viel Talent hat und sehr schnell ist. Ihm fehlt aber Erfahrung. Er verbringt nicht viel Zeit mit den Datenauswertungen.“

Während Rossi mit seiner Crew fieberhaft an Detailverbesserungen tüftelt, konzentriert sich Vinales also eher auf seinen Fahrstil. „Ich mache das Alter für diesen Unterschied verantwortlich. Sie haben das gleiche Ziel. Sie sind trotz anderer Herangehensweisen schnell. Sie fahren auf dem gleichen Niveau“, schildert der Yamaha-Teamdirektor.

„Valentino ist nicht so schüchtern wie Maverick. Sie wissen beide, wie sie möglichst eng mit ihren Crews zusammenarbeiten müssen“, vergleicht Meregalli und freut sich über die Harmonie im Yamaha-Werksteam: „Wir haben eine sehr gute Atmosphäre im Team. Beide Crews verstehen sich gut.“

Text von Sebastian Fränzschky & Juliane Ziegengeist

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