Alex Rins - © Motorsport Images

© Motorsport Images – Drei Rennen hat Alex Rins in der Königsklasse gewonnen

(Motorsport-Total.com) – „Das Ziel muss es sein, vorne zu sein und um die Weltmeisterschaft zu kämpfen“, blickt Suzuki-Fahrer Alex Rins auf die MotoGP-Saison 2021 voraus. „Im Vorjahr war ich nahe dran.

Unser Team hat gewonnen.“ Der Spanier holte im vergangenen Jahr einen Sieg und wurde WM-Dritter.

Teamkollege Joan Mir wurde Weltmeister. „Natürlich ist es eine Motivation, Joan in der Box zu haben. Er hat einen super Job gemacht. Der erste Rivale ist immer mein Teamkollege. Ich werde 100 Prozent geben, um ihn zu besiegen.“

Rins fühlt sich optimal vorbereitet. Über den Winter hat er in seiner Wahlheimat Andorra viel trainiert, ist Motocross gefahren und hat sich auch ein Gokart zugelegt. Zudem testete er mit einer Straßenmaschine in Portimao.

Seine im Vorjahr angeschlagene Schulter bereitet ihm beim Fitnesstraining keine Probleme mehr. „Wir wissen nicht genau, wann es losgehen wird. Ich möchte das Motorrad sobald wie möglich fahren. Es wird sicherlich wieder eine seltsame Saison werden. Warten wir ab.“

„Wir versuchen Kleinigkeiten zu ändern, die im Vorjahr nicht funktioniert haben. Man kann sich immer verbessern. Das gilt für Suzuki und für die anderen Hersteller. Wir sind auf einem sehr hohen Level. Wir sind dort, wo wir sein müssen.“

Abschied von Davide Brivio: Rins dachte an Scherz
Aufgrund der eingefrorenen Motorentwicklung und der begrenzten Testfahrten wird es technisch nur Detailänderungen geben. Suzuki kann mit der GSX-RR auf ein ausgewogenes Paket zählen. Die einzige wesentliche Änderung im Team ist der Abschied von Teamchef Davide Brivio.

„Am Tag bevor es in den Medien war, hat er mich angerufen“, berichtet Rins und gibt zu: „Ich dachte, es sei ein Scherz. Es war ein Schock für mich und das Team, aber es war seine Entscheidung.“

„Es sieht danach aus, dass ihn Suzuki nicht ersetzen wird. Wenn sie das meinen, dann wird es die beste Entscheidung sein. Es ist nicht einfach, in kurzer Zeit einen Teammanager zu finden. Natürlich werden wir ihn vermissen. Vielleicht kommt er zu einem Rennen als Besucher.“

Offen ist weiterhin, wann Marc Marquez sein Comeback geben wird. Derzeit hüllen sich Honda und er selbst abgesehen von Postings in den Sozialen Medien in Schweigen. Niemand weiß, ob Marquez im März in Katar auf dem Motorrad sitzen wird.

„Schwierig zu sagen, weil wir seinen Zustand nicht genau kennen“, grübelt auch Rins. Er meint: „Auch in der Vergangenheit hat er oft die Wahrheit versteckt. Man muss abwarten. Es ist noch zu früh, um über Rivalen zu sprechen.“

„Mein erster Rivale ist mein Teamkollege Joan Mir. Er wird natürlich den WM-Titel verteidigen wollen. Ich schätze meine Rivalen sehr stark ein. Im Vorjahr gab es viele verschiedene Sieger. Die zweiten Rennen auf der gleichen Strecke waren immer viel enger. Der Schlüssel für die Weltmeisterschaft ist, immer vorne dabei zu sein.“

Text von Juliane Ziegengeist

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