Marc Marquez - © Motorsport Images

© Motorsport Images – Marc Marquez darf wieder ins Motorradtraining einsteigen

(Motorsport-Total.com) – Nachdem Marc Marquez während des Österreich-Grand-Prix am Wochenende als Zuschauer ins MotoGP-Paddock zurückgekehrt war, hat der achtfache Weltmeister nun grünes Licht bekommen, das Training für sein Comeback zu intensivieren.

Der Spanier darf mehr Gewicht und abwechslungsreichere Übungen in sein Training einbauen. Außerdem wurde vereinbart, dass er mit dem Training auf Motorrädern beginnen kann, um den Zustand seines rechten Arms besser verstehen zu können.

Die Entscheidung folgt auf die jüngste ärztliche Untersuchung seines rechten Oberarms, die am Mittwoch im Ruber Internacional Hospital in Madrid durchgeführt wurde.

Knochen hat sich konsolidiert
„Heute hatte ich die Gelegenheit, Marc Marquez im Hinblick auf seinen kürzlich in der Mayo-Klinik (in den USA; Anm. d. R.) durchgeführten chirurgischen Eingriff zu beurteilen“, sagte Dr. Sanchez Sotelo in einer von Honda veröffentlichten Erklärung.

„Erfreulicherweise hat Marc Marquez einen großen Bewegungsspielraum zurückgewonnen und sich auch muskulär gut erholt. Heute wurden Röntgenaufnahmen und eine CT-Untersuchung durchgeführt, die eine vollständige Knochenverbindung zeigen.“

Marquez unterzog sich im vergangenen Mai einer vierten Operation am rechten Oberarm, den er sich 2020 gebrochen hatte, um die volle Kraft und Beweglichkeit wiederzuerlangen. Denn bei seinen Comebacks 2021 und Anfang 2022 war er mit Beschwerden und einem geschwächten Arm gefahren.

Obwohl es keinen definitiven Zeitplan für sein erneutes Comeback gibt, wollen sowohl er als auch Honda sicherstellen, dass er bis zum Ende der Saison fit ist. Denn beide Seiten wissen, wie wichtig es ist, dass Marquez an der Entwicklung für 2023 mitwirkt.

Misano-Test mit Marc Marquez?
Das jüngste Update nannte zwar keinen Zeitpunkt für seine mögliche Rückkehr. Aber bei seinem Auftritt in Spielberg am Wochenende sagte Marquez: „Wenn ich mich bei 70, 80 Prozent fühle, wenn ich das Gefühl habe, dass ich ein MotoGP-Motorrad mehr oder weniger gut fahren kann, werde ich zurückkommen.“

Gleichzeitig betonte der Spanier, nichts überstürzen zu wollen: „Ich bin mir bewusst, wie wichtig diese Rehabilitation ist. Wenn ich noch eine Woche warten muss, werde ich warten.“

Wahrscheinlich ist, dass Marquez in den nächsten Tagen einen privaten Test mit der Honda CBR 600 absolvieren wird. Danach wird sich entscheiden, ob er zum MotoGP-Test nach Misano reist. Er selbst hielt das zuletzt noch für eher unwahrscheinlich.

Doch Honda-Teammanager Alberto Puig betonte: „Ich persönlich denke, dass er beim Misano-Rennen nicht dabei sein wird, aber er kann beim Test dabei sein. Und selbst wenn er nicht jeden Tag 100 Runden fahren kann, wäre es sehr wichtig, wenn er ein paar Ausfahrten machen könnte, um ja oder nein zu sagen.“

Text von Juliane Ziegengeist, Co-Autor: German Garcia Casanova

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