Stefan Bradl - © LCR-Honda

© LCR-Honda – Stefan Bradl fuhr in einem chaotischen Rennen in Aragon auf Platz vier

Das MotoGP-Rennen in Aragon war von Spannung kaum zu übertreffen. Ständige Führungswechsel, Regen, Motorrad-Wechsel in der Box und viele Stürze.

Und mittendrin Stefan Bradl. Nach einem verhaltenen Start von Position acht verlor er zunächst zwei Plätze, ehe er sich wieder nach vorne kämpfte. „Ich habe am Start ein paar Plätze verloren, weil die Kupplung nicht richtig funktionierte und ich neben Marc und Dani als einziger den weichen Hinterreifen hatte. Mit dem konnte ich aber nicht so gut reinhalten, weil ich dann das Heck verlor“, erklärt Bradl seinen Positionsverlust.

Während vorne Jorge Lorenzo, Marc Marquez und Dani Pedrosa das Rennen unter sich auszumachen schienen, gab es im Mittelfeld immer wieder Positionskämpfe. Doch erst als es Mitte des Rennens zu regnen begann, wurde es richtig turbulent. Denn die mit Slicks bereiften Motorräder schwammen regelrecht über den Kurs, viele Stürze waren die Folge. Deswegen entschied sich der Deutsche zum gleichen Zeitpunkt wie Cal Crutchlow und weitere Fahrer im Mittelfeld fünf Runden vor Schluss zum Motorrad-Wechsel an die Box zu fahren.

„Als es immer mehr regnete, überlegte ich schon, ob ich nicht eine Runde früher reinkomme, aber da ging mir sehr viel durch den Kopf. Der Boxenstopp war dann aber einfach perfekt und ich konnte ein paar Positionen gut machen“, beschreibt der Deutsche seinen Motorrad-Wechsel. Bradl kam als achter wieder aus der Box, konnte schnell Positionen gut machen und lag schließlich auf Platz sechs. Durch die Stürze der beiden Honda-Piloten Pedrosa und Marquez erbte der Deutsche dann Position vier und holte schnell auf Crutchlow auf, der auf Platz drei lag.

Doch nach 23 Runden sah Crutchlow vor Bradl die Zielflagge, da sich der Zahlinger mit rund 18 Sekunden Vorsprung auf den fünftplatzierten Bradley Smith lieber den vierten Platz absicherte. Somit stellte Bradl in dieser Saison mit dem vierten Platz sein bestes Ergebnis aus den USA ein. „Es war wirklich ein verrücktes Rennen. Das Podium war zum Greifen nah. Ich habe da verpasst, nochmal den letzten Boost zu zünden“, erklärt der Bayer. „Aber wir hatten in der Vergangenheit schwierige Rennen, da ist der vierte Platz jetzt sehr wichtig für uns, bevor es zu den Übersee-Rennen geht.“

Text von Dennis Hamann

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