© Yamaha - In den letzten drei Jahren sah die Konkurrenz nur das Heck der Yamaha

In Estoril hat Jorge Lorenzo bereits drei seiner Fahnen in das Kiesbett gesteckt und es zu seinem Land gemacht. Der Spanier hat 2008 in seiner MotoGP-Debüt-Saison in Portugal seinen ersten Sieg in der Königsklasse gefeiert. Auch in den vergangenen beiden Jahren stand der Yamaha-Pilot ganz oben auf dem Podest. Drei Pole-Positions und drei schnellste Rennrunden in Folge machen den 23-Jährigen zum „Mr. Estoril“. Im vergangenen Jahr fand der Grand Prix im Oktober statt. Lorenzo war zu diesem Zeitpunkt bereits Weltmeister und half seinem Team zum Herstellertitel.

In den ersten beiden Saisonrennen 2011 hat sich Konkurrent Honda stärker präsentiert. Trotzdem ist Lorenzo fehlerfrei gefahren und liegt mit einem zweiten Platz und einem Sieg an der Spitze der WM-Wertung. „In Portugal habe ich sehr schöne Momente erlebt. 2008 habe ich meinen ersten MotoGP-Sieg gefeiert und diese Leistung in den vergangenen beiden Jahren wiederholt“, so Lorenzo. „Die Strecke ist wie ein Glücksbringer für mich. An diesen Ort kommt der Astronaut gerne zurück“, spricht er seine Siegesfeiern an.

„Ich habe den gesamten Monat über trainiert und hoffe, dass ich fit für ein gutes Rennen bin. Wir liegen in der WM-Tabelle zwar vorne, aber es ist noch sehr früh. Das Wochenende wird sehr wichtig, denn wir testen am Montag. Dabei werden wir für die künftige Abstimmung viele Dinge ausprobieren.“ Neun Punkte beträgt Lorenzos Vorsprung auf Dani Pedrosa (Honda).

Teammanager Wilco Zeelenberg freut sich, dass die lange Pause, die durch die Verschiebung von Motegi entstanden war, endlich vorbei ist. „Jerez scheint im Vorjahr gewesen zu sein und nicht das letzte Rennen. Es ist merkwürdig, so eine lange Zeit von der Strecke weg zu sein. Aber wir kennen alle die Gründe.“

„In unserer Position freuen wir uns auf Estoril. Jorge ist dort immer stark und ich denke, wir können einen guten Job machen und wieder um das Podium kämpfen. Es ist noch sehr früh in der Saison und unsere Konkurrenz hat seit dem Vorjahr einen großen Schritt gemacht. Aber wir kämpfen wieder um die Weltmeisterschaft.“

Text von Gerald Dirnbeck

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