Stefan Bradl -  © LCR-Honda

© LCR-Honda – Stefan Bradl hatte sich in Indianapolis mehr als Platz sechs erwartet

(Motorsport-Total.com/Sport1) – Der Grand Prix in Indianapolis ist nicht ganz nach den Vorstellungen des Stefan Bradl verlaufen. In der Anfangsphase kämpfte der Deutsche unter anderem mit Weltmeister Casey Stoner in der Verfolgergruppe und die Chance auf das Podium war vorhanden.

Bradl konnte das Tempo aber nicht halten und musste abreißen lassen. Schließlich kam er mit seiner LCR-Honda als Sechster ins Ziel. Der Rückstand auf Sieger Dani Pedrosa betrug eine halbe Minute. „Es war schon okay, aber es wäre mehr drin gewesen“, meint der amtierende Moto2-Weltmeister über sein Rennen.

„Ich habe aus den langsamen Erste-Gang-Kurven viel verloren, weil ich am Kurveneingang ein schlechtes Gefühl hatte. Da hätte ich auch fast das Vorderrad verloren. Es ist schade. Ich bin jetzt nicht wirklich enttäuscht, aber es wäre mehr drin gewesen. Schade, dass wir nicht um das Podium mitkämpfen konnten. Die Möglichkeit wäre vorhanden gewesen, wenn ich nicht zwei Zehntel in der einen und zwei Zehntel in der anderen Kurve verloren hätte. Dann hätte ich vielleicht näher dran sein können.“

„Hätte, wenn und aber zählt nicht. Jetzt bin ich Sechster, was auch kein Weltuntergang ist. Es ist aber schon etwas schade.“ Man merkt, dass eine Ansprüche steigen und das Podium zum Ziel wird. Trotzdem zeigen die nüchternen Zahlen, dass im Ziel 13 Sekunden auf den dritten Platz gefehlt haben. „Die Zeiten waren allgemein nicht so schnell wie im gestrigen Qualifying. Das war erstaunlich. Der Reifen hat von Anfang bis zum Schluss gleich funktioniert.“

„Am Anfang habe ich viel riskiert, weil ich dranbleiben wollte. Ich habe aber gemerkt, dass es keinen Sinn hat, weil ich sonst auf der Nase liege. Dann hatte ich ein paar Vorderradrutscher und war in Gefahr. Ich habe gemerkt, dass heute nicht mein Tag ist“, schildert Bradl die kämpferische erste Rennhälfte. Schließlich entschied er sich für die sichere Zielankunft. „Dann muss man in so einer Situation das Beste daraus machen. Es ist jetzt in Ordnung, aber es war eines der schwächeren Rennen in diesem Jahr.“

Am kommenden Wochenende geht es bereits in Brünn weiter. Das ist eine seiner Lieblingsstrecken. „Ich hoffe natürlich auf eine kleine Steigerung im Vergleich zu diesem Wochenende. Es war jetzt nicht so schlecht, aber wir haben im Rennen etwas liegengelassen, was uns noch gefehlt hat. Hoffentlich machen wir es beim nächsten Rennen besser. Es liegt alles eng beisammen, das sieht man auch an den Punkten. Ich freue mich jetzt auf Europa.“

Text von Gerald Dirnbeck

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