© Yamaha - Cal Crutchlow hatte am ersten Testtag von Sepang nicht übermäßig viel Spaß...

Die zweiten Testfahrten des Jahres haben für Cal Crutchlow einen schwierigen Auftakt genommen. Der britische MotoGP-Neuling in Diensten von Tech-3-Yamaha hatte sich noch auf der Anreise eine Lebensmittel-Vergiftung zugezogen und agierte auf dem Sepang International Circuit entsprechend etwas gehemmt. Nach einem Sturz am Ende der Session stellte Crutchlow den Testbetrieb ein.

In 2:02.936 Minuten wurde der Tech-3-Pilot nach 36 Runden auf dem 15. Platz abgewinkt, während Stallgefährte Colin Edwards das Yamaha-Bike in 2:01.654 Minuten auf Rang vier abstellte. Der Ärger war aus diesem Grund recht groß bei Crutchlow: „Es war ein dummer Sturz in einer Erste-Gang-Haarnadel. Insgesamt war es ein schwieriger Tag“, fasst der MotoGP-Debütant zusammen.

„Wir waren nun schon das zweite Mal vor Ort und konnten eine gute Geschwindigkeit hinlegen. Wir erreichten das Tempo des jüngsten Tests und waren konstant schnell unterwegs. Das ist gut“, findet Crutchlow und merkt an: „Wir probieren einfach noch ein paar Dinge aus. Für mich geht es hauptsächlich darum, möglichst viele Dinge gleichzeitig zu verändern“, erläutert der 25-Jährige.

„Ich muss mich auf der Bremse umstellen, bei der Kupplung und auch beim Kurvenspeed. Es betrifft alle Bereiche, die beim Umstieg von einem Produktionsbike zu einem MotoGP-Motorrad anders sind. Ich probiere, all das auf die Reihe zu kriegen“, gibt Crutchlow zu Protokoll und fügt hinzu: „Ich denke, wir wissen recht gut, woran es noch hapert. Vielleicht ist es meine Position auf dem Bike.“

„Das könnte auch der Grund für den Sturz gewesen sein. Ich beschwere mich immer und immer wieder über genau die gleichen Dinge. Das macht mir aber nicht allzu viele Sorgen. Ich denke, wir sollten in den kommenden Tagen ein gutes Tempo vorlegen können“, meint Crutchlow – sofern es seine Gesundheit zulässt. Zuletzt schleppte sich der Brite mehr schlecht als recht herum.

„Wir hielten an, weil mein Magen nicht ganz mitspielte. Im Flugzeug hatte ich etwas Schlechtes zu mir genommen und anschließend lag ich einen Tag komplett flach. Jetzt fühle ich mich ziemlich ausgepowert. Ich hatte sogar eine Infusion, um meinen Flüssigkeits-Haushalt aufzufüllen. Wir haben hier bis zu 45 Grad Celsius. Da ist es nicht gerade prickelnd, einen Tag lang krank zu sein.“

Text von Stefan Ziegler

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