Alex Rins - © LAT

© LAT – Alex Rins kämpfte sich im Rennen
durchs Feld und wurde Fünfter

(Motorsport-Total.com) – Vor dem Rennwochenende in Termas de Rio Honda musste man Suzuki zu den großen Favoriten zählen.

Im Vorjahr schaffte es Alex Rins mit der GSX-RR aufs Podium und wollte dieses Ergebnis wiederholen. Am Samstag wurde Rins seiner Rolle nicht gerecht. Er scheiterte genau wie Teamkollege Joan Mir bereits im Q1 und erschwerte sich damit die Aufgabe im Rennen. Doch Rins zeigte eine fantastische Aufholjagd und kam als Fünfter ins Ziel.

„Das Rennen von Alex war sehr aufregend“, kommentiert Suzuki-Teammanager Davide Brivio. „Er zeigte eine unglaubliche Aufholjagd und kam erneut sehr nah ans Podium ran. Dieses Mal war es auf Grund der Startposition sehr schwierig, doch sein Ergebnis zeigt, wie stark wir sein können. Alex wandelte einen schlechten Samstag in einen guten Sonntag um.“

„Im Rennen können wir uns immer steigern. Wir konnten unser Renntempo vom Samstag bestätigen und tiefe 1:40er-Zeiten fahren“, erklärt Rins, der nach wie vor Probleme hat, eine schnelle Runde zu fahren. Bereits im Vorjahr kämpfte Rins im Qualifying und beschäftigte sich im Winter mit dieser Schwäche.

„Wir müssen von besseren Startplätzen in die Rennen gehen. Abgesehen von unseren Qualifyings ist alles okay“, bemerkt Rins. „Ich kann es mir nicht erklären. Wir müssen das Problem lösen. Ich muss mich selbst und das Motorrad mehr ans Limit bringen. So richtig weiß ich es aber auch nicht.“

Auch Joan Mirs Qualifying verlief enttäuschend. Der Rookie stand in der Startaufstellung eine Reihe hinter Rins und ging von Position 19 in sein zweites MotoGP-Rennen. Nach dem erfolgreichen Debüt in Katar ging er dieses Mal leer aus. „Joan bekam leider ein Problem mit dem Hinterreifen. Er konnte nicht richtig fahren und pushen. Es ist schade für ihn“, hält Brivio fest.

„Ich bin sehr enttäuscht“, erklärt Mir, der seine Suzuki vorzeitig an der Box abparken musste. „Wir untersuchen zusammen mit Michelin, was passiert sein könnte. Ich fühlte mich ab der ersten Runde nicht wohl und hatte keine Traktion. Es fühlte sich überhaupt nicht gut an. Das Problem wurde immer schlimmer. Ich konnte nicht mal meine Zeiten aus dem FT1 fahren. Es ist schade, denn wir hatten die Chance, um die Top 10 zu kämpfen.“

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Text von Sebastian Fränzschky, Co-Autor: Federico Faturos

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