Valentino Rossi, Colin Edwards - © Yamaha

© Yamaha – Archivbild: Drei Jahre waren Colin Edwards und Valentino Rossi Teamkollegen

Mit Spannung wird das Yamaha-Duell in der neuen MotoGP-Saison erwartet. Valentino Rossi bekommt mit Maverick Vinales eine harte Nuss an die Seite gestellt.

Dass der Spanier schnell ist, untermauerte er bereits bei den Wintertests in Valencia und Sepang. Aber Rossi ist mit allen Wassern gewaschen und wird wieder konsequent für das Rennen arbeiten und dann seine Stärken ausspielen. Welcher Yamaha-Fahrer wird im November in Valencia in der WM-Tabelle die Nase vorne haben?

„Vinales besitzt ausgezeichnete Fahrkünste. Er ist schnell und hungrig“, wird Ex-Rennfahrer Colin Edwards von ‚GPOne.com‘ zitiert. „Wir werden sehen, auf welchem Level er performt.“ Edwards war selbst in den Jahren 2005 bis 2007 Teamkollege von Rossi. Aber der US-Amerikaner, der davor zweimal die Superbike-WM gewann, konnte dem Superstar kaum das Wasser reichen. Nach zwölf MotoGP-Jahren und 196 Rennen hängte Edwards 2014 seinen Helm an den Nagel.

Damals war Edwards 40 Jahre alt. Rossi wird in dieser Woche (16. Februar) 38. „Ich war körperlich fit, aber mental war es schwierig“, gibt der „Texas Tornado“ im Rückblick zu. „Aber Rossi hat keine Frau und keine Kinder. Du weißt was ich meine – er hat weniger Schwierigkeiten! Valentino muss sich nur um den Rennsport kümmern und ich bin überzeugt, dass er um Siege kämpfen wird.“ Rossi will aber mehr, der insgesamt zehnte WM-Titel ist weiterhin sein großes Ziel.

Edwards selbst musste in seiner MotoGP-Karriere kleinere Brötchen backen. Dreimal stand er auf der Pole-Position und zwölfmal auf dem Podest. Zum Sieg reichte es nicht, am knappsten war er in Assen 2006 dran, als er in der Zielschikane im Duell mit Nicky Hayden stürzte. „Ich habe den Sieg um Haaresbreite verpasst, aber wenn ich an meine Rivalen wie Valentino und Biaggi denke, dann bereue ich nichts“, sieht Edwards den verpassten Grand-Prix-Triumph im Rückblick locker.

Im Ruhestand verbringt Edwards seine Zeit hauptsächlich auf dem „Texas Tornado Bootcamp“, das sich nördlich von Houston befindet.

Text von Gerald Dirnbeck

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