Dominique Aegerter - © Team SUZUKI ECSTAR

© Team SUZUKI ECSTAR – Dominique Aegerter lag in der Vormittags-Session nur 2,3 Sekunden zurück

(Motorsport-Total.com) – Für Dominique Aegerter ging am Dienstag in Misano ein Traum in Erfüllung: Der 31 Jahre alte Schweizer erhielt beim Test (zum Testbericht) die Chance, die MotoGP-Suzuki zu pilotieren.

Suzuki fragte bei Aegerter an, der nicht zögerte, als er die Freigabe von seinem Supersport-WM-Team erhielt.

„Es ist schwer in Worte zu fassen, was ich erleben durfte – es war einfach eine unglaublich tolle Erfahrung, die ich nie vergessen werde“, berichtet Aegerter, der halb zehn am Morgen den Testtag aufnahm. „Gleich zu Beginn möchte ich mich noch einmal bei Suzuki dafür bedanken, dass ich ihr Motorrad fahren durfte, und auch bei meinem Ten-Kate-Team, das mir diese Möglichkeit gegeben hat.“

Die Suzuki GSX-RR hinterließ bei Aegerter sofort einen bleibenden Eindruck. „In meiner ersten Runde war ich so beeindruckt von der Leistung und dem Grip, es war unbeschreiblich. Als ich dann zum ersten Mal auf die Gerade kam, schrie ich in meinen Helm!“, so der Schweizer.

In der Tageswertung landete Aegerter mit 2,615 Sekunden Rückstand auf Francesco Bagnaias Bestzeit auf der 27. Position. Der Rückstand war für einen ersten Test überschaubar, obwohl Aegerter nur in der Vormittags-Session fuhr.

„Ich habe mich mit jedem Run verbessert und es war auch toll, mit diesen Jungs zu arbeiten und all die Dinge zu erleben, die ein echtes MotoGP-Bike zu bieten hat“, beschreibt Aegerter, der keine Probleme hatte, sich an die bissigen MotoGP-Bremsen zu gewöhnen.

„Die Carbonbremsen habe ich schnell verstanden, aber die großen Schräglagen, die man mit einem solchen Motorrad fahren kann, fühlten sich noch nicht ganz richtig an. Alles in allem war es aber eine große Ehre und Freude für mich, die Suzuki zu fahren, auf der Joan Mir 2020 MotoGP-Weltmeister wurde“, so der ehemalige Moto2-WM-Pilot.

Text von Sebastian Fränzschky

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