Fabio Quartararo - © Motorsport Images

© Motorsport Images – Fabio Quartararo stürzte in der WM bis auf Rang acht ab

(Motorsport-Total.com) – Drei Rennen hat Fabio Quartararo in der abgelaufenen MotoGP-Saison gewonnen.

Es waren seine ersten Siege in der Königsklasse. Die restlichen elf Rennen waren schwierig und praktisch zum Vergessen. So lässt sich sein Jahr grob beschreiben.

Nach langer WM-Führung fiel der Yamaha-Fahrer auf WM-Platz acht zurück. „Nachdem er so stark begonnen hat, war ich überzeugt, dass es einen Durchmarsch von Quartararo geben wird“, meint Ex-Weltmeister Kevin Schwantz bei ‚MotoGP.com‘.

Mit seinen beiden Siegen in Jerez brachte sich Quartararo in eine komfortable Saison. Da gleichzeitig Marc Marquez verletzt ausfiel, war die Rolle des Favoriten klar verteilt. Doch es sollte alles anders kommen.

„Gegen Ende der Saison hatte er sogar Mühe, überhaupt WM-Punkte zu sammeln“, zeigt sich Schwantz von dieser großen Performance-Schwankung überrascht. „Abgesehen von Morbidelli waren die anderen Yamaha-Fahrer 13., 14. und 15.“

„Fabio war der letzte Yamaha-Fahrer und hat nur einen WM-Punkt gesammelt. Das ist für eine Marke wie Yamaha völlig inakzeptabel. Es sind viele Dinge passiert, die untypisch für ihn waren. Er muss genau darüber nachdenken und seine Form wiederfinden.“

Speziell im Vergleich zu seiner Rookie-Saison machte Quartararo mehr Fehler und hatte ähnlich wie Maverick Vinales große Formschwankungen. Oft blieb der Franzose ratlos zurück und fand keine Lösung für die plötzlich auftretenden Schwierigkeiten.

Schwantz glaubt aber, dass das kein neues Phänomen ist, sondern das bei Quartararo schon in den kleinen Klassen der Fall war: „In der Moto2 war es bei ihm genauso. Es gab Tage, da ist er an der Spitze gefahren und niemand konnte ihm folgen.“

„In der restlichen Saison hat er Mühe gehabt, diese Form wiederzufinden. An manchen Wochenenden war er unantastbar für alle, aber dann war er nur 14. und 15. oder sogar außerhalb der Punkteränge.“

„Diesen Trend hat er schon in der Vergangenheit gezeigt.“ Deshalb hofft der US-Amerikaner, dass sich das komplette Team hinter Quartararo stellt und man gemeinsam Lösungen sucht: „Alle bei Yamaha müssen daran arbeiten und herausfinden wie man ihm hilft, mehr Konstanz zu finden.“

Text von Markus Lüttgens, Co-Autor: Lewis Duncan

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