Pedro Acosta - © Motorsport Images

© Motorsport Images – Pedro Acosta musste in seinem ersten Moto2-Rennen eine Aufholjagd starten

(Motorsport-Total.com) – Pedro Acosta wird als großes Motorrad-Talent der Zukunft gehandelt. In seiner ersten WM-Saison wurde der Spanier auf Anhieb Moto3-Weltmeister.

Nun steht der 17-Jährige vor seinem ersten Moto2-Jahr. Bei den Wintertestfahrten ließ Acosta mit Bestzeiten aufhorchen.

Schon machten Spekulationen die Runde, Acosta könnte bereits im nächsten Jahr MotoGP fahren. Da er fest in die KTM-Struktur eingebettet ist, könnte es theoretisch für ihn einen Platz im Tech-3-Team geben. Derzeit ist das aber alles noch zu früh, da die Saison eben erst begonnen hat.

Jorge Martin glaubt nicht, dass es vernünftig wäre, wenn Acosta schon im nächsten Jahr – in seiner erst dritten WM-Saison – in die Königsklasse wechseln würde. Die beiden Spanier kennen sich gut. Mit Albert Valera haben sie auch den gleichen Manager.

„Ich glaube, dass zwei Moto2-Jahre besser wären, weil er immer noch sehr jung ist“, hält Martin fest. „Ich glaube, dass er noch nicht für die MotoGP bereit ist. Nach zwei Jahren wäre er sicher bereit. Er ist im besten Team, um zu lernen und für die Zukunft bereit zu sein.“

Martin fuhr selbst zwei Jahre im Ajo-Rennstall in der Moto2. Zwei Rennen konnte er gewinnen. Trotzdem entschied er sich im Frühling 2020 dazu, die KTM-Familie zu verlassen und zu Ducati zu wechseln. Mit Erfolg, denn im Vorjahr holte er einen Sieg und wurde bester MotoGP-Rookie.

Zurück zu Acosta. In Katar stürzte er in seinem ersten Moto2-Qualifying und startete von Position zehn. Beim Start musste er in der ersten Kurve einem anderen Fahrer ausweichen, wurde weit nach außen geschickt und beendete die erste Runde nur an der 24. Stelle.

Im Laufe des Rennens arbeitete sich Acosta durch das Feld und sammelte als Zwölfter vier WM-Punkte. „Er hatte in der ersten Kurve Pech“, meint Teamchef Aki Ajo. „Dann hat er sein Potenzial gezeigt und viele Fahrer überholt.“

Acosta spricht nach seinem ersten Moto2-Rennen von „wichtigen Erfahrungen“: „Mein Rennen war sehr konstant und meine Pace hätte gereicht, um an der Spitze mitzufahren. Der Start war nicht wie erwartet, aber das kann im ersten Grand Prix in einer neuen Klasse passieren.“

„Wir müssen noch viel lernen und hart arbeiten, damit wir Schritte nach vorne machen. In Indonesien versuchen wir das zu verbessern. In der Moto2 ist es ein großer Nachteil, wenn man weiter hinten startet.“ Die Mandalika-Strecke ist für die Fahrer der beiden kleinen Klassen komplettes Neuland.

Text von Gerald Dirnbeck

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