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© GP-Fever.de – Back in business: Jonas Folger
auf der Yamaha M1 in Valencia

(Motorsport-Total.com) – Zum ersten Mal seit Aragon 2017 saß Jonas Folger am Dienstag im Rahmen von offiziellen MotoGP-Testfahrten wieder auf einer Yamaha.

Der Deutsche feierte sein Comeback im Fahrerlager. Insgesamt 30 Runden konnte der 25-Jährige beim Auftakt abspulen. Seine schnellste Zeit, eine 1:33.810 Minuten, reichte für Rang 22. Im Vordergrund stand jedoch nicht die Rundenzeit, sondern die Anpassung an die 280 PS-starke Maschine.

Bereits bevor er zum ersten Mal wieder auf der M1 Platz nahm, wollte Folger die Euphorie bremsen. Er betonte, dass er vorerst keine neuen Teile testen werde, sondern nur verschiedene Einstellungen. Sein Fazit fällt trotz der 2,394 Sekunden Rückstand auf die Vinales-Bestzeit positiv aus. „Ich bin mit dem ersten Tag nach meiner Rückkehr auf ein MotoGP-Bike sehr zufrieden.“

Mit dem neu aufgebauten europäischen Testteam der japanischen Marke konnte er sich bereits von Beginn an gut einspielen, berichtet der Deutsche. „Für mich galt es heute erst einmal wieder ein Gefühl für diese Maschine aufzubauen. Daher sind wir den ganzen Tag ohne Veränderungen gefahren und haben auch nur einen Reifen verwendet“, klärt Folger auf.

Aufgrund des Regens konnte Folger insgesamt nur fünf Runs fahren, insgesamt spulte er 20 schnelle Runden ab. „Es hat aber auf jeden Fall sofort wieder riesigen Spaß gemacht, auf der Yamaha zu sitzen“, strahlt der Deutsche. Er konnte sofort Unterschiede im Vergleich zur Saison 2017, in der er noch als Stammpilot bei Tech3 gefahren ist, feststellen. „Die Elektronik funktioniert mittlerweile ganz anders, als ich es vor zwei Jahren gewohnt war. In dieser Hinsicht muss ich mich noch umstellen.“

Am Mittwoch möchte Folger noch mehr über die Yamaha lernen und hofft daher auf trockene Bedingungen. „Wir wollen dann auch mit den ersten Set-up-Änderungen beginnen und zudem verschiedene Reifen testen. Doch soweit ist mir jetzt schon klar, dass sich die Arbeitsweise eines Testteams komplett von dem eines Rennteams unterscheidet. Es macht mir aber viel Spaß und freue mich über den Beginn dieser Aufgabe.“

Text von von Maria Reyer

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