Marc Marquez - © Motorsport Images

© Motorsport Images – Marc Marquez‘ rechter Arm ist noch nicht wieder so stark wie der linke

(Motorsport-Total.com) – Der am Wochenende auf dem Plan stehende Grand Prix von Frankreich in Le Mans stellt für Marc Marquez das dritte MotoGP-Rennwochenende seit seinem Comeback nach fast neun Monaten Verletzungspause dar.

In Portimao (P7) und Jerez (P9) hatte Marquez zu kämpfen. Vor wenigen Tagen stand noch einmal eine routinemäßige ärztliche Untersuchung seines dreimal operierten rechten Oberarms an.

Das Ergebnis: „Der Knochen verheilt gut und deshalb war ich zwischen Jerez und Le Mans in der Lage, mein Training im Fitnessstudio ein wenig zu intensivieren“, sagt Marquez und fügt hinzu, dass „auch der Trainingsplan ein bisschen verändert wurde, um die Muskeln im rechten Arm wieder aufzubauen“.

Bei 100 Prozent ist der Honda-Werkspilot aber noch lange nicht wieder angelangt. „Der Unterschied zwischen dem rechten und dem linken Arm ist immens“, sagt er. Und genau das hindert ihn derzeit auch daran, wirklich aussagekräftiges Feedback über die 2021er-Honda abgeben zu können.

„In Portimao und Jerez habe ich [das Wochenende] mit einer Evolution begonnen, die auf die anderen Honda-Piloten zurückgeht. Der Eindruck ist grundsätzlich nicht schlecht. Es ist aber offensichtlich, dass uns noch etwas fehlt“, meint Marquez und erklärt, warum er selbst derzeit nicht als die verlässlichste Referenz in puncto technischer Weiterentwicklung gelten kann.

„Auf meiner Seite der Box müssen wir vorsichtig sein. Ich versuche den Ingenieuren und Technikern gegenüber immer ehrlich zu sein. Aber meine Kommentare sind nicht so präzise wie sonst. Ich fahre ja jedes Training anders. Ich beginne das Wochenende auf eine bestimmte Art und beende das Wochenende auf eine andere Art. Das liegt nicht daran, weil ich meinen Fahrstil umstellen würde, sondern weil ich müde werde und sich dadurch die Position auf dem Bike verändert“, so Marquez.

Beim Jerez-Test vor wenigen Tagen hatte HRC laut Marquez den Plan, „dorthin zurückzufinden, wie ich 2020 in Jerez gefahren bin“. Aber: „Aufgrund meiner körperlichen Verfassung war ich nicht der Lage, so zu testen wie wir uns das vorgenommen hatten.“

Und so hält der sechsmalige MotoGP-Weltmeister unmittelbar vor dem dritten Rennen nach seinem Comeback vielsagend fest: „Wir haben keine Zeit, aber wir brauchen noch Zeit.“

Text von Mario Fritzsche, Co-Autor: Oriol Puigdemont

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