Bradley Smith - © GP-Fever.de

© GP-Fever.de – Bradley Smith und die KTM RC16 harmonieren noch nicht perfekt

Die Rundenzeiten vom ersten Testtag in Jerez dürften bei KTM keine Euphorie auslösen. Werkspilot Bradley Smith verlor 2,748 Sekunden auf die Tagesbestzeit von Ducati-Pilot Hector Barbera.

Testpilot Mika Kallio war immerhin eine halbe Sekunde schneller als Smith, doch auch mit mehr als zwei Sekunden Rückstand dürfte bei KTM keiner zufrieden sein. Selbst die meisten Superbike-Teams waren deutlich schneller als das KTM-MotoGP-Team.

„Es geht bei diesem Test darum, KTM und meinem Team möglichst viele Informationen zu verschaffen. Sie haben im Winter Zeit, um neue Teile zu entwickeln. Bei diesem Test geht es also nicht um die Performance. Wir versuchen nicht, schnelle Rundenzeiten herauszufahren“, kommentiert Smith die enttäuschenden Zeiten vom ersten Tag.

„Es geht mehr darum, Informationen zu sammeln. Es fühlt sich an, als wäre ich ein Testfahrer. Ich probiere alle Optionen und gebe klare Feedbacks“, schildert er gegenüber ‚Crash.net‘. Smith hat nach wie vor Probleme mit seiner Knieverletzung, die er sich bei seinem Gaststart in Oschersleben zuzog. Ende August wurde Smith in einen Trainingssturz verwickelt und fiel wochenlang aus.

„Ich fühle mich körperlich nicht allzu schlecht. Natürlich ist die Situation mit dem Knie nicht perfekt, aber es wird immer besser. 50 Runden am Tag sind ziemlich anstrengend, doch ich bin mit dem Tag zufrieden. Wir haben viele Dinge probiert und eine Ahnung, wohin es in der Zukunft gehen soll. Wir wissen, woran wir arbeiten müssen und woran nicht“, ist der Brite überzeugt.

Teamkollege Pol Espargaro durfte in Jerez nicht fahren. Yamaha gab dem Spanier keine Freigabe. Bis Jahresende steht der ehemalige Tech-3-Pilot noch bei den Japanern unter Vertrag. Dafür stieg noch einmal Testpilot Mika Kallio auf die RC16. „Es ist gut, dass wir Mika hier haben. Es ist auch gut, dass Pol hier ist. Er schaut es sich zusammen mit Mike an der Strecke an. Sie nehmen die Informationen auf. Gut ist, dass ihre Eindrücke mit meinen übereinstimmen“, freut sich Smith und betont: „Wir arbeiten sehr gut als eine Einheit zusammen.“

Die inoffiziellen Testzeiten aus Jerez (Mittwoch):
1. Hector Barbera (Avintia-Ducati) – 1:39.614 Minuten (64 Runden)
2. Jonathan Rea* (Kawasaki) +0,125 Sekunden (60)
3. Loris Baz (Avintia-Ducati) +0,192 (55)
4. Alvaro Bautista (Aspar-Ducati) +0,248 (52)
5. Scott Redding (Pramac-Ducati) +0,471 (55)
6. Aleix Espargaro (Aprilia) +0,472 (45)
7. Michele Pirro (Ducati) +0,478 (49)
8. Andrea Iannone (Suzuki) +0,535 (68)
9. Jack Miller (Marc-VDS-Honda) +0,726 (48)
10. Chaz Davies* (Ducati) +0,795 (68)
11. Danilo Petrucci (Pramac-Ducati) +0,818 (58)
12. Karel Abraham (Aspar-Ducati) +0,870 (59)
13. Tom Sykes* (Kawasaki) +0,997 (49)
14. Alex Lowes* (Yamaha) +1,371 (48)
15. Lorenzo Savadori* (Aprilia) +1,434 (61)
16. Marco Melandri* (Ducati) +1,674 (60
17. Leon Camier* (MV Agusta) +1,872 (58)
18. Eugene Laverty* (Aprilia) +2,078 (60)
19. Michael van der Mark* (Yamaha) +2,216 (84)
20. Mika Kallio (KTM) +2,275 (56)
21. Takuya Tsuda (Suzuki) +2,389 (67)
22. Bradley Smith (KTM) +2,748 (49)
23. Hiroshi Aoyama (Honda) +2,917 (68)
24. Sam Lowes (Aprilia) +3,407 (33)

Text von Sebastian Fränzschky

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