Valentino Rossi - © Michelin

© Michelin – Valentino Rossi verpasste das Podium im Vorjahr um eine Zehntelsekunde

Das Yamaha-Werksteam zählt zweifellos zu den großen Favoriten für den MotoGP-Saisonauftakt.

Nach den Test-Bestzeiten im Winter steht Maverick Vinales im Fokus. Die MotoGP-Welt fragt sich, ob sich der junge Spanier auch an den Rennwochenenden unter Druck so stark präsentiert wie bei den Testfahrten. Gespannt sein darf man auch auf Valentino Rossi, der keinen perfekten Testwinter erlebte, aber nach drei Vizetiteln in Folge heiß ist auf den zehnten WM-Titel.

„Maverick und Vale sind unglaublich motiviert und befinden sich in sehr guter Verfassung“, betont Yamaha-Teamdirektor Massimo Meregalli. „Das erste Rennen der Saison wird wie immer besonders aussagekräftig sein. Es ist entscheidend, gut in die Meisterschaft zu starten. Es wird sehr interessant sein, zu sehen, wer im direkten Kampf miteinander wo steht.“

Im vergangenen Jahr sicherte sich Jorge Lorenzo beim Auftakt den Sieg, Rossi verpasste das Podium hauchdünn und wurde Vierter. 2005, 2006, 2010 und 2015 gewann Rossi den Katar-Grand-Prix. Zudem stand er 2007, 2009, 2013 und 2014 auf dem Podium. „Ich freue mich, dass die Saison endlich beginnt. Es war ein stressiger und anspruchsvoller Winter. Ich muss nun endlich Rennen fahren“, betont der Italiener.

„Unser Motorrad wurde im Winter deutlich verbessert. Auch wenn wir noch nicht richtig zufrieden sind, werden wir an den kommenden Tagen in Katar hart arbeiten, um für das erste Rennen der Saison bereit zu sein“, verspricht Rossi, der die schlechten Wetteraussichten vernommen hat: „Wir müssen abwarten, wie das Wetter wird. Dann werden wir versuchen, das bestmögliche Setup zu erarbeiten. Ich bin zuversichtlich, dass wir zusammen mit dem Team bereit sein werden für Sonntag.“

„Ich freue mich sehr auf den Saisonstart, vor allem nachdem die Wintertests so gut liefen“, hält Vinales fest. „Wir sind sehr motiviert, diese neue Ära zu beginnen. Nach einer fantastischen Vorsaison können wir es kaum erwarten, die Saison zu beginnen und an den bevorstehenden 18 Rennwochenenden hart zu arbeiten. Ich bin gespannt, wie die Yamaha auf diesem Kurs im Rennen reagiert und ob wir im Rennen so stark sind wie bei den Tests.“

Text von Sebastian Fränzschky

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