Jonas Folger - © Michelin

© Michelin – Jonas Folger verlor 0,821 Sekunden auf Ducati-Werkspilot Andrea Dovizioso

Tech-3-Yamaha-Pilot Jonas Folger erlebte einen sehr guten Start in den finalen Vorsaisontest vor dem Saisonauftakt in Katar.

Folger fuhr am ersten Tag die sechstschnellste Zeit und behauptete sich unter anderem vor Valentino Rossi und Marc Marquez. „Ich fuhr heute zum ersten Mal mit einer MotoGP-Maschine auf dem Kurs in Losail“, bemerkt Folger, der sofort gut zurechtkam.

Es ist kein Geheimnis, dass Folger ein Fan der Strecke ist. Im vergangenen Jahr war der Deutsche im Moto2-Rennen auf Siegkurs, bevor er stürzte. 2015 gewann er das Moto2-Rennen. Am Freitag benötigte Folger also nicht allzu lange, bis er mit seiner Yamaha M1 ordentliche Rundenzeiten fuhr.

„Das Vertrauen ist vielleicht nicht zu 100 Prozent da, aber ich spüre das Limit schon sehr gut. Mir ist zwei oder drei Mal beinahe das Vorderrad eingeklappt. Ich konnte es jedes Mal abfangen. So wie es momentan läuft, sollte es eigentlich sein“, freut sich der MotoGP-Rookie, der in Sachen Setuparbeit gut vorankam.

„Wir beschäftigten uns mit der Abstimmung der M1 und ich fuhr mit beiden Maschinen. Das war hilfreich, denn in Australien waren wir uns unsicher, welches Setup besser für mich ist. Nach der Arbeit heute wissen wir, welche Abstimmung wir verwenden. Damit machen wir morgen weiter. Es war ein toller Tag und ich bin froh, wie wir vorankommen“, bemerkt Folger, der zusammen mit seinen Ingenieuren an der Geometrie der M1 tüftelte.

Die jüngsten Testergebnisse sorgen bei Folger für Erleichterung. „Ich gehe mit geringen Erwartungen in die Tests, um nicht enttäuscht zu sein, wenn es schlecht läuft. Momentan läuft es aber echt gut. Für den ersten Tag war es astrein“, berichtet der Yamaha-Pilot. „Ich schoss mich ziemlich schnell auf die Strecke und das Motorrad ein. Es läuft momentan ähnlich wie bei den vergangenen Tests.“

„Ich bin sehr froh, dass ich in diesem Team fahren darf. Die Yamaha passt sehr gut zu mir. Auch das Team ist sehr entspannt. Wir haben ein sehr gutes und lockeres Arbeitsverhältnis. Es macht sehr viel Spaß. Ich kann mir momentan nicht wünschen, woanders zu fahren“, schwärmt Folger.

Im Vergleich zu Teamkollege Johann Zarco läuft es momentan gut. Doch der zweifache Moto2-Champion ist in Schlagdistanz. „Gegen Ende war der Abstand nicht mehr so groß“, bestätigt Folger, der Zarco nicht unterschätzt: „Johann wird immer an mir dran bleiben. Da bin ich mir sicher. Er ist ein sehr starker Fahrer. Er wird nicht locker lassen. Ich bin mir sicher, dass es nicht einfach wird, Johann zu besiegen. Er wird der härteste Rookie-Gegner.“

Die Testzeiten aus Katar (Freitag)

01. Andrea Dovizioso (Ducati) – 1:54.819 Minuten (36 Runden)
02. Maverick Vinales (Yamaha) +0.360 Sekunden (60)
03. Cal Crutchlow (LCR-Honda) +0,601 (28)
04. Karel Abraham (Aspar-Ducati) +0,794 (42)
05. Jorge Lorenzo (Ducati) +0,797 (46)
06. Jonas Folger (Tech-3-Yamaha) +0,821 (37)
07. Valentino Rossi (Yamaha) +0,860 (48)
08. Dani Pedrosa (Honda) +0,873 (38)
09. Johann Zarco (Tech-3-Yamaha) +0,886 (54)
10. Andrea Iannone (Suzuki) +0,932 (41)
11. Danilo Petrucci (Pramac-Ducati) +1.011 (41)
12. Marc Marquez (Honda) +1.080 (39)
13. Aleix Espargaro (Aprilia) +1.097 (43)
14. Jack Miller (Marc-VDS-Honda) +1.198 (59)
15. Scott Redding (Pramac-Ducati) +1.266 (37)
16. Alvaro Bautista (Aspar-Ducati) +1.297 (43)
17. Loris Baz (Avintia-Ducati) +1.374 (31)
18. Alex Rins (Suzuki) +1.770 (48)
19. Pol Espargari (KTM) +1.846 (46)
20. Sam Loews (Aprilia) +2.271 (38)
21. Tito Rabat (Marc-VDS-Honda) +2.636 (46)
22. Mika Kallio (KTM) +3.220 (32)
23. Bradley Smith (KTM) +3.936 (46)

Text von Sebastian Fränzschky & Sven Haidinger

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