Scott Redding - © Motorsport Images

© Motorsport Images – Scott Redding stuft die Strafe gegen Dominique Aegerter als wichtiges Signal ein

(Motorsport-Total.com) – Supersport-Weltmeister Dominique Aegerter verspielte beim Renn-Wochenende in Most (Tschechien) einige Sympathien.

Der Schweizer simulierte nach seinem Sturz im ersten Rennen eine Verletzung und wollte damit einen Rennabbruch provozieren.

Für die Aktion erhielt Aegerter eine Rennsperre, die er in Lauf zwei abbüßte. Der ehemalige Grand-Prix-Pilot hat seinen Fehler bereits eingestanden und sich entschuldigt.

Der Großteil der Rennfahrer-Kollegen wollte sich nicht zum Vorfall am Samstag äußern. BMW-Werkspilot Scott Redding allerdings konnte seinen Ärger nicht zurückhalten und kritisierte Aegerter für seine Aktion. Zudem befürwortete Redding die harte Strafe der Rennkommissare, Aegerter für ein Rennen zu sperren.

„Es ist die korrekte Entscheidung“, bemerkt Redding. „Unterm Strich lag er auf dem Boden, andere Fahrer kamen, aber auch die Marshalls riskierten ihre Leben. Es geht also nicht nur darum, dass er ein gewisses Risiko auf sich nicht, um eine rote Flagge zu erzwingen. Er setzte auch andere Leben aufs Spiel“, kritisiert Redding.

„Okay, er ist Weltmeister und führt die Meisterschaft an, aber man bekommt deshalb nicht besondere Rechte. Man ist deshalb nicht Gott“, kommentiert der ehemalige Superbike-Vizeweltmeister und fügt hinzu: „Man muss die gleichen Regeln befolgen wie die anderen Fahrer auch.“

Dass die Rennleitung hart durchgriff, war laut Redding ein wichtiges Signal: „Ich denke, es war eine gute Entscheidung. Ansonsten würden Fahrer dieses Verhalten kopieren, wenn sie stürzen. Das brauchen wir nicht im Sturz. Es war ein unschönes Manöver. Das macht man einfach nicht.“

Text von Sebastian Fränzschky

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