Joan Mir - © Motorsport Images

© Motorsport Images – Joan Mirs Leistungen mit der Suzuki besorgen Fabio Quartararo

(Motorsport-Total.com) – Suzuki-Pilot Joan Mir war bei den vergangenen Rennen der konstanteste Fahrer.

Der junge Spanier schaffte es bei den vergangenen vier Rennen drei Mal auf das Podium und liegt in der WM nur noch vier Punkte hinter dem Meisterschafstführenden. Die Performance der Suzuki GSX-RR besorgt Ex-WM-Leader Fabio Quartararo.

„Ja, ich bin besorgt, denn sie sind auf den Geraden schnell, beschleunigen gut und können dadurch gut überholen und sind generell schnell“, bemerkt Quartararo, der mit beiden Suzuki-Werkspiloten rechnet: „Ja, ich bin besorgt, denn beide Fahrer sind sehr schnell.“

„Mir hat volles Selbstvertrauen. Es ist nicht einfach für uns. Momentan haben sie das perfekte Motorrad“, bemerkt Quartararo und nennt die Stärken der Suzuki: „Es hat ein gutes Chassis, viel Motorleistung und auch das Handling ist gut. Es ist ein großartiges Motorrad.“

Joan Mir reagiert verwundert auf die Aussagen des Yamaha-Piloten. „Es ist sehr interessant, einen Fahrer zu hören, der mein Motorrad besser kennt als ich. Was soll ich sagen?“ Die Motorräder der anderen Fahrer sind immer besser als das eigene“, so der Spanier.

„Yamaha holt die Pole-Positions und der Gewinner des vergangenen Rennens fuhr eine Yamaha. Ich kann mich nicht erinnern, dass Fabio mein Motorrad fuhr“, grübelt Mir und macht sich damit über Quartararos Aussagen lustig.

Neben Mir hat Suzuki mit Alex Rins ein weiteres Eisen im Feuer, auch wenn der MotoGP-Laufsieger seit seiner Verletzung im Juli einige schwierige Rennen erlebte. „Unser Motorrad ist ziemlich komplett, aber es fehlen noch ein paar Sachen“, stellt Rins fest.

„Das ist aber bei allen Motorrädern der Fall. Wir müssen versuchen, das Motorrad auf eine Runde schneller zu machen. Zudem müssen wir auf den Geraden schneller werden. Aber grundsätzlich bin ich sehr zufrieden mit meiner Maschine“, so Rins.

Und was sagt Ducati-Pilot Jack Miller zu Quartararos Behauptung, die Suzuki sei das beste MotoGP-Bike im Feld? „Es ist immer einfach, sich ein anderes Bike auszusuchen und zu behaupten, dass es das perfekte Motorrad ist. Viele haben das in Jerez von der Yamaha behauptet. Doch das ist nicht mehr der Fall“, kommentiert der Australier.

„Mir war der einzige konstante Fahrer, was seltsam ist, denn er fährt erst seine zweite Saison in dieser Klasse. Zuletzt war er besser als sein Teamkollege“, erkennt Miller, der Schwierigkeiten hat, einen klaren Favoriten auszuwählen: „Die KTMs funktionieren großartig. Die Yamaha sah abgesehen von Österreich auch sehr gut aus. Die Suzukis und Ducatis sahen auch gut aus.“

Text von Sebastian Fränzschky

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