Tom Sykes - © BMW Motorrad

© BMW Motorrad – Tom Sykes fuhr von 2010
bis 2018 für Kawasaki und startet ab 2019
für BMW

(Motorsport-Total.com) – Nach vier zuletzt durchwachsenen Jahren bei Kawasaki ging Tom Sykes‘ Ära bei den „Grünen“ im Oktober nach neun Jahren zu Ende.

In der neuen WSBK-Saison pilotiert Sykes eine BMW S1000RR und geht als Teamkollege von Markus Reiterberger für das neu formierte BMW-Werksteam an den Start. Sykes muss zu Beginn Entwicklungsarbeit leisten, freut sich aber auf die neue Herausforderung, denn obwohl die Kawasaki ZX-10RR den Ruf als bestes Motorrad innehatte, kam der Weltmeister von 2013 mit der Maschine zuletzt immer weniger zurecht.

Bereut er den Weggang von Kawasaki nicht? „Ich bereue nichts. Ich holte 2013 den Titel und verpasste auf Grund ‚unerwarteter Umstände‘ mindestens zwei weitere Titel knapp. Das lag nicht in meinen Händen“, spielt er im Gespräch mit ‚GPOne‘ die Zwischenfälle mit Ex-Teamkollege Loris Baz und die knapp verpasste Meisterschaft 2012 an.

„Ich behauptete mich in einigen tollen Rennen an der Spitze und halte den Superpole-Rekord. Es war alles andere als schlecht, wenn man sich die Namen der Fahrer anschaut, die ich besiegen konnte, beginnend mit Rea. Ich weiß nicht, ob er der stärkste Fahrer in der Geschichte der Superbike-WM ist, aber ich konnte ihn mehrmals besiegen, als wir für das gleiche Team fuhren, obwohl das Motorrad nicht nach meinen Wünschen entwickelt wurde“, kritisiert er die Entwicklungsrichtung der Kawasaki.

„Ich hatte interessante Angebote auf dem Tisch, aber das von BMW und SMR war am attraktivsten. Nun kann ich auf einen Hersteller zählen, der meinen Hinweisen bei der Entwicklung der Maschine folgt“, ist Sykes überzeugt.

Mit Reiterberger hat Sykes einen jungen und hoch motivierten Teamkollegen. „Ich möchte mit der BMW Rennen gewinnen und auch Titel holen. Markus Reiterberger ist jung und stark. Man wird auch auf ihn hören. Seine Hinweise sind genau so wichtig wie meine“, so der Ex-Champion.

Text von Sebastian Fränzschky

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