Valentino Rossi- © Motorsport Images

© Motorsport Images – Valentino Rossi machte sich 2004 unsterblich, als er mit Yamaha Weltmeister wurde

(Motorsport-Total.com) – Die aktive MotoGP-Karriere von Valentino Rossi ging am 14. November 2021 in Valencia zu Ende. Rossi verabschiedete sich mit einem Top-10-Finish aus der MotoGP.

Von 1996 an war der Italiener Stammpilot in der Motorrad-WM. In dieser Zeit gewann er neun Mal die Meisterschaft (7x 500/MotoGP, 1x 250, 1x 125), holte 115 Grand-Prix-Siege und stand 235 Mal auf dem Podium.

„Am stärksten war ich von 2001 bis 2005, denke ich“, kommentiert Rossi und erinnert sich an seine ersten Jahre in der Königsklasse. Nach Titeln bei den 125ern und 250ern stieg Rossi 2000 in die 500er-WM auf und pilotierte im Nastro-Azzuro-Team eine Honda NSR500.

Als Valentino Rossi die Königsklasse dominierte
Bereits in seiner Debütsaison hinterließ Rossi einen starken Eindruck. Er gewann zwei Rennen und beendete die Saison als Vizeweltmeister. Im Jahr darauf sicherte er sich den finalen Titel in der 500er-Klasse. Es folgten vier MotoGP-Titel, zwei mit der Honda RC211V und zwei mit der Yamaha M1.

Rückblickend blieben Rossi drei WM-Titel besonders in Erinnerung. „Während meiner langen Karriere hatte ich auch viele schwierige Momente. Es waren drei unvergessliche Meisterschaften, die meine Karriere bestimmt haben. Diese drei Meisterschaften waren die wichtigsten in meiner Karriere“, erklärt er.

Diese drei WM-Titel blieben Valentino Rossi besonders in Erinnerung
Doch welche Titel meint Rossi? „2001, als ich den letzten Titel bei den 500ern holen konnte. Dann 2004, als ich im ersten Jahr mit Yamaha den Titel holte. Und dann 2008, als ich bereits etwas älter war. Damals hatte ich nach fünf Titeln in Folge zwei Mal nicht gewonnen“, erinnert er sich an seinen vorletzten Titel in der MotoGP.

Nach fünf Titeln in Folge endete Rossis Erfolgsserie in der Saison 2006. Viele technische Probleme und teilweise unverschuldete Stürze warfen Rossi damals zurück. Honda-Pilot Nicky Hayden profitierte von den Problemen der Startnummer 46 und holte sich mit nur zwei Laufsiegen den WM-Titel.

Im Jahr darauf dominierte Ducati-Pilot Casey Stoner mit der mit Bridgestone-Reifen ausgerüsteten Desmosedici. Es war die erste Saison mit den 800er-Maschinen und Yamaha und Honda setzten auf zu konservative Konzepte und hatten mit den Michelin-Reifen bei vielen Rennen Nachteile.

Rossi meldete sich 2008 mit dem WM-Titel zurück, nachdem er zwei Mal geschlagen wurde. „Normalerweise ist eine Karriere dann vorbei. Doch durch den Wechsel der Reifen zu Bridgestone gelang mir das Comeback an der Spitze. Ich kämpfte mit Lorenzo, Stoner und Pedrosa und gewann zwei weitere Meisterschaften. Das waren die wichtigsten Momente in meiner Karriere, denke ich“, so die MotoGP-Legende.

Text von Sebastian Fränzschky

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