Valentino Rossi - © Yamaha

© Yamaha – Yamaha-Star Valentino Rossi weiß um die starke Konkurrenz in der MotoGP

Die Teampräsentationen von Yamaha und Ducati waren nur der Vorgeschmack. Am morgigen Montag (30. Januar) geht die MotoGP-Saison 2017 mit dem ersten offiziellen Test des Jahres auf dem Sepang International Circuit so richtig los.

Drei Tage in Folge werden die Werksfahrer ihre 2017er-Maschinen auf Herz und Nieren prüfen, und das nach einer viel zu langen Winterpause, wie sich jüngst Marc Marquez beschwerte.

Natürlich waren die MotoGP-Piloten in der Zwischenzeit nicht untätig. Ob Promo-Termine oder Showruns wie der von Marquez auf der Streif in Kitzbühel, Skisport in den Bergen oder alltägliches Training: In den Wintermonaten spult jeder sein ganz eigenes Programm ab, um den Kopf freizukriegen, sich aber gleichsam auch auf die kommende Saison in Form zu bringen. So gab Maverick Vinales zu, härter trainiert zu haben als je zuvor.

Nicht umsonst wird der Teamkollege von Valentino Rossi als einer der Titelanwärter gehandelt – auch von Rossi selbst. Der Italiener weiß, dass die Leistungsdichte in der MotoGP steigt und er mit Vinales einen starken Konkurrenten auf demselben Motorrad hat. Umso wichtiger, aber auch schwieriger werde die Vorbereitung, verrät Rossi in einem vom Fachmagazin ‚MCN‘ initiierten Gespräch mit Yamaha-Sportdirektor Lin Jarvis auf YouTube.

„Es ist immer wichtig, etwas zu verbessern und hier und da ein Detail zu ändern, denn es wird Jahr für Jahr mehr Arbeit, wobei mehr vielleicht nicht das richtige Wort ist. Wir versuchen, besser, härter, effizienter zu arbeiten“, sagt er und erklärt weiter: „Im Vergleich zum vergangenen Jahr hat sich nicht viel verändert. Dennoch haben wir kleinere Unterschiede vorgenommen. Aber alles in allem ist die Vorbereitung sehr ähnlich.“

Für Rossi heißt das, bis zu den offiziellen Tests so viel wie möglich auf seiner eigenen Ranch in Tavuilla zu trainieren. So bleibt er nicht nur körperlich fit, sondern kann im Kampf mit den jungen Fahrern seiner VR46-Academy auch neue Motivation tanken. Mitte Januar sollte auf der Dirttrack-Strecke das alljährliche 100-Kilometer-Rennen „La 100 km dei Campioni“ stattfinden, musste aber aufgrund des Wetters abgebrochen werden.

Eisige Temperaturen und Schneefall machten dem Hausherrn einen Strich durch die Rechnung. Ohne motorisiertes Zweirad hat Rossi dagegen sonst nichts einzuwenden. Denn den neunfachen Weltmeister zieht es in die Berge: „Schon in meiner Kindheit haben mich meine Eltern mit zum Skifahren in die Berge genommen. Heute fahre ich mit dem Snowboard. Wir sind immer eine gute Gruppe an Freunden“, schwärmt er.

Sich dafür Freiräume zu schaffen, sei ihm wichtig. „Wenn die Saisonvorbereitung einmal begonnen hat, hast du dafür keine Zeit mehr. Acht, neun Tage nehme ich mich aber für gewöhnlich schon. Das ist nicht so schlecht“, lacht Rossi. Für die YZR-M1, die vor einer Woche offiziell vorgestellt wurde, hängt er sein Board vorerst gern an den Nagel – und hofft beim Sepang-Test auf ein besseres Gefühl als zuletzt in Valencia.

Text von Juliane Ziegengeist

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