Stefan Bradl - ©LAT

©LAT – Nach Brünn absolviert Stefan Bradl in
Misano seinen zweiten Wildcard-Einsatz

(Motorsport-Total.com) – Stefan Bradl absolviert beim MotoGP-Rennen in Misano seinen zweiten Wildcard-Einsatz für das Honda-Werksteam in der Saison 2018.

Der japanische Motorradgigant baute im vergangenen Winter dieses Testteam auf, um die technische Entwicklung zu forcieren und die Stammfahrer zu unterstützen. Bradl wurde dank seiner MotoGP-Erfahrung als Testfahrer an Board geholt. Und obwohl das Rennen in Brünn unglücklich verlief, ist HRC mit der Arbeit des Deutschen grundsätzlich sehr zufrieden. Lob gab es zuletzt auch von Weltmeister Marc Marquez.

Ursprünglich lief sein Vertrag als Testfahrer nur für die Saison 2018, doch auch im nächsten Jahr wird Bradl diese Rolle innehaben. „Mein Vertrag wird bis Ende 2019 gehen. Wir haben uns darauf geeinigt“, bestätigt der Moto2-Weltmeister von 2011 im Gespräch mit ‚Motorsport-Total.com‘. „Unterschrieben ist es noch nicht, aber es ist alles vereinbart.“ Das Honda-Werksteam darf auch 2019 maximal drei Wildcards beantragen. Bradl wird also wieder zu Renneinsätzen in der Königsklasse kommen.

Da Jonas Folger 2019 bei Yamaha der Testfahrer sein wird, sind im nächsten Jahr zwei Deutsche „in der zweiten Reihe“. Bradl will eine Rückkehr als Stammfahrer in Zukunft nicht ausschließen. Derzeit ist das aufgrund der Umstände nicht möglich, da viele MotoGP-Teams auf sehr junge, unerfahrene Fahrer setzen. „Das ist momentan zu weit weg. Wer weiß, was Anfang 2019 passiert. Der Wunsch ist immer da, aber es kann sich in diesem Sport schnell etwas verändern.“

Und um auf rasche Änderungen reagieren zu können, verlängerte Bradl den Testfahrervertrag nur um ein Jahr. Die meisten Stammfahrer haben Verträge für 2019/20. „Als Testfahrer ist das eine ganz andere Situation“, meint der 28-Jährige. „Es ist auch die Frage, wie viel Geld ein Werk in ein Testteam investiert. HRC hat das jetzt frisch aufgebaut und wir kommen gut zurecht. Seit geraumer Zeit war klar, dass wir weitermachen. Beide Seiten sind glücklich und wir wollen das Thema jetzt weiter forcieren und haben einen Vertrag bis Ende 2019 gemacht.“

Text von Gerald Dirnbeck

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