Jorge Lorenzo - © GP-Fever.de

© GP-Fever.de – Kann Jorge Lorenzo mit Ducati bereits 2017 um den WM-Titel mitkämpfen?

Jorge Lorenzo hat sich für die MotoGP-Saison 2017 selbst eine gewaltige Aufgabe auferlegt. Der Spanier entschied sich gegen eine Vertragsverlängerung bei Yamaha und wechselt im neuen Jahr zu Ducati, wo ihm eine deutlich härtere Saison bevorstehen dürfte als bei den Japanern.

Zwar gewannen Andrea Iannone und Andrea Dovizioso auf der Desmosedici in diesem Jahr zwei Rennen, doch auf einem Niveau mit Honda und Yamaha scheinen die Italiener noch nicht zu sein.

„Ich muss mich besser als je zuvor vorbereiten, denn das Bike scheint ziemlich schwierig zu fahren zu sein“, erklärt Lorenzo dementsprechend im Gespräch mit ‚Crash.net‘. Seine persönliche Winterpause dürfte daher recht kurz ausfallen. Der Spanier möchte so viel wie möglich trainieren, um bei den ersten Testfahrten des neues Jahres bereits in optimaler Verfassung zu sein.

„Jetzt darf ich erst Ende Januar wieder testen. Das werden also zwei sehr lange Monate werden“, erklärt Lorenzo, der die Ducati bisher lediglich an den beiden Testtagen unmittelbar nach dem Saisonfinale in Valencia testen durfte. „Es wird eine aufregende Herausforderung werden, denn fast niemand hat bisher auf der Ducati (die WM; Anm. d. Red.) gewonnen – nur Stoner“, erinnert Lorenzo.

Dementsprechend sei es für ihn eine „große Motivation“, mit der Desmosedici in den kommenden Jahren um Siege und den WM-Titel kämpfen zu wollen. „Nur fünf Piloten in der Geschichte haben mit zwei unterschiedlichen Herstellern (die WM) gewonnen – und nur einer mit Ducati“, erinnert Lorenzo, der 2017 auf den Spuren von Geoff Duke, Giacomo Agostini, Eddie Lawson, Valentino Rossi und eben Casey Stoner wandelt.

„Ducati ist in gewisser Weise das Ferrari auf zwei Rädern. Sie haben eine magische Aura, denn das Design der Straßenmotorräder ist fantastisch. Es wäre etwas ganz besonderes, mit dieser Marke zu gewinnen“, weiß der dreimalige MotoGP-Champion und erklärt: „Die Ducati-Fans lieben die Marke vermutlich mehr als die Fahrer. Das passiert bei anderen Herstellern nicht oft.“

Text von Gerald Dirnbeck

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