Valentino Rossi - © GP-Fever.de

© GP-Fever.de – Nach der ersten Phase (2004 – 2010) fährt Rossi seit 2013 wieder eine Yamaha

Valentino Rossi wird 2017 seine insgesamt zwölfte Saison mit Yamaha bestreiten.

Die Partnerschaft zwischen dem Italiener und den Japanern ist eine Erfolgsgeschichte. Nachdem er bereits auf Aprilia und Honda erfolgreich war, folgten ab 2004 vier Weltmeister- und vier Vize-WM-Titel mit der M1.

Auch nach seinem erfolglosen Ducati-Intermezzo 2011 und 2012 knüpfte er wieder an alte Erfolge an. Nur ein Weltmeistertitel, der zehnte insgesamt, fehlt dem „Doktor“ noch in seiner zweiten Yamaha-Ära. Wie schafft es der mittlerweile 37-Jährige überhaupt noch, sich für seine 22. Saison zu motivieren?

„Es ist immer schwierig. Ich würde aber nicht sagen, dass es von Jahr zu Jahr schwieriger wird. Es gibt eben verschiedene Phasen in einer Karriere. Diese Phase jetzt hat mit meinem Comeback bei Yamaha 2013 begonnen“, schildert Rossi. In diesen vier Jahren holte er dreimal den zweiten und einmal den vierten Platz in der Weltmeisterschaft. 2014 kam mit dem Abgang seines Chefmechanikers Jeremy Burgess eine weitere Veränderung hinzu.

Trotzdem hat er die derzeitige Phase noch nicht abgehakt: „Ich fühle mich einfach gut, konzentriert. Mit der richtigen Portion Motivation.“ Er verrät den Grundstein für seinen jahrelangen Wettkampfgeist: „Was den Unterschied ausmacht, das ist meine Leidenschaft, Motorräder zu fahren. An die Strecke zu gehen, mit meinem Team und Yamaha zu arbeiten, das macht mir einfach großen Spaß“, lacht der neunfache Weltmeister.

Auch ohne Burgess – Silvano Galbusera übernahm den Posten – schwört Rossi auf ein konstantes Umfeld: „Für mich ist es sehr wichtig, eine gute Gruppe um mich zu haben. Ich habe seit 2000 in etwa das gleiche Team, natürlich gab es ein paar Veränderungen, aber eigentlich ist es die gleiche Gruppe. Und so wird das auch bleiben“, erklärt er.

Aus sportlicher Sicht war die Saison 2013 das schwächste Yamaha-Jahr für Rossi. Doch schon 2014 durfte er wieder 13 Podestplätze, darunter zwei Siege, feiern. „Yamaha hat am Ende der Saison 2014 tolle Arbeit geleistet. 2015 haben wir das weiterentwickelt, daher hatten wir ganz klar das beste Bike. Wir haben viele Rennen gewonnen und wurden in der Meisterschaft Erster und Zweiter“, spricht er auch die bittere WM-Niederlage gegen seinen Ex-Teamkollegen Jorge Lorenzo an.

2016 sei ebenfalls ein gutes Jahr gewesen, jedoch sieht Rossi immer noch Potenzial: „Im Vorjahr war unsere Maschine nach wie vor sehr konkurrenzfähig, jedoch haben sich unsere Konkurrenten in der zweiten Saisonhälfte deutlich mehr verbessert, als wir das taten. Daher müssen wir konzentriert bleiben und positiven Druck auf unsere Ingenieure ausüben und versuchen, uns weiter zu verbessern“, lautet sein Anspruch für die Saison 2017.

Text von Maria Reyer

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