Stefan Bradl - © FGlaenzel

© FGlaenzel – Honda-Pilot Stefan Bradl begann seine zweite MotoGP-Saison mit einem Nuller

(Motorsport-Total.com/Sport1) – Nach dem guten Qualifying und einer ordentlichen Startphase endete der Grand Prix in Katar für Stefan Bradl 14 Runden vor Rennende im Kies. Zu diesem Zeitpunkt lag der Deutsche auf Position sechs. Kurz vor dem Sturz wurde Bradl von Valentino Rossi überholt, der in den Kurven deutlich schneller war. „Es war komisch. Ich bin von der ersten Runde an über das Vorderrad gerutscht und wusste von da an, dass es nix werden kann.“

„Es war sehr komisch. Im Warmup haben wir die gleichen Einstellungen verwendet, aber im Rennen bin ich ständig übers Vorderrad gerutscht“, grübelt Bradl, der nach dem Ausfall ziemlich enttäuscht wirkte. „Rossi ist mir Eingangs der Kurven immer wieder aufgelaufen. Ich konnte nix machen. Ich bin dann schlussendlich gestürzt. Ich weiß aber noch nicht einmal, warum. Ich weiß nur, dass ich übers Vorderrad geflogen bin.“

„Ich kann mir keinen Vorwurf machen“, bemerkt der LCR-Pilot, der im Rennen bis zum Ausfall der drittschnellste Honda-Pilot war. Der vor ihm fahrende Rossi animierte Bradl vermutlich dazu, etwas zu viel Risiko einzugehen, was zum Sturz führte. „Er war einen Tick schneller als ich. Natürlich wollte ich an ihm dranbleiben. Das ist ja klar. Doch das war aussichtslos.“

„Wir müssen uns ansehen, was los war. Irgendetwas hat nicht funktioniert. Ich habe in jeder Kurve das Vorderrad verloren. Dann war es schon gelaufen. Ich dachte mir, wenn ich so weiterfahre, dann wird das nichts. Ich wollte dranbleiben. Mein Instinkt hat mir gesagt, dass ich etwas tun muss“, schildert der ehemalige Moto2-Champ. „Ich war in der Kurve nicht übermäßig schnell und habe keinen Fehler gemacht. Es war ein rätselhafter Sturz.“

Text von Sebastian Fränzschky

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