Dovizioso Petrucci - © Ducati

© Ducati – Ducati-Werksduo 2019: Andrea
Dovizioso und Danilo Petrucci

(Motorsport-Total.com) – Ducati hat am vergangenen Freitag als erster Hersteller das MotoGP-Bike für die Saison 2019 präsentiert.

Genau genommen wurde beim PR-Event in der Schweiz aber nur die Lackierung der neuen Desmosedici gezeigt, denn am Paket dürften bei den beiden bevorstehenden Tests in Malaysia und Katar einige Änderungen erfolgen. Ducati-Werkspilot Andrea Dovizioso freut sich auf die neuen Entwicklungen der Rennabteilung.

Nachdem Luigi Dall’Igna das Desmosedici-Projekt in den vergangenen Jahren neu aufgestellt hat, gibt es jetzt weniger radikale Entwicklungsschritte. Die Basis ist gut, geforscht wird aktuell nur noch bei den kleinen Details „Erstmals hatten wir in Valencia ein neues Motorrad. Das heißt, dass wir nicht viel am Motorrad ändern mussten“, kommentiert Dovizioso.

„Wir beschäftigen uns mit den Details. Wir befinden uns meiner Meinung nach in einer sehr guten Situation. Mit einigen Dingen bin ich noch nicht ganz zufrieden, doch wir liegen nicht weit zurück“, analysiert der Vizeweltmeister. „Es gibt einige Teile, die wir testen müssen. Wir wissen also noch nicht, wie das Motorrad beim Saisonstart in Katar sein wird – zum Glück, denn ich denke, es gibt interessante Neuerungen, die wir testen müssen.“

„Es bedeutet aber nicht, dass die Teile zwingend besser sind. Ich bin froh, denn wir haben eine gute Basis. Wir müssen nichts Grundlegendes am Motorrad ändern. Die Ingenieure haben deshalb die Chance, Detailänderungen vorzunehmen. Manchmal haben solche Änderungen einen großen Effekt“, bemerkt Dovizioso.

In der Saison 2019 schickt Ducati erneut drei aktuelle Werks-Desmosedicis an den Start. Neben den beiden Werkspiloten Andrea Dovizioso und Danilo Petrucci erhält auch Pramac-Pilot Jack Miller eine 2019er-Ducati. Alle anderen Ducati-Piloten bekommen 2018er-Material.

„Wir befinden uns in einer guten Situation, denn es gibt viele Ducatis im Feld. Ducati kann deshalb viele Dinge testen“, lobt Dovizioso die Ducati-Strategie. „Normalerweise kann man nicht viele Dinge testen, wenn man mit zwei Fahrern an zwei Tagen testet. Man kann das Motorrad nicht sechs oder sieben Stunden mit dem gleichen Elan bewegen. Es ist deshalb sehr schwierig, das Material zu analysieren und zu verstehen. Wir haben weitere schnelle Fahrer und das gibt uns die Möglichkeit, mehr zu testen und das ist positiv für Ducati.“

Text von Sebastian Fränzschky, Co-Autor: Matteo Nugnes

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