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© GP-Fever.de – Valentino Rossi kämpfte lange mit den Nachwehen seiner Schulterverletzung

Valentino Rossi kann sich noch gut an seinen Motocross-Unfall vom 14. April 2010 erinnern.

Damals renkte sich der Titelverteidiger die Schulter aus und verletzte sich dabei die in Mitleidenschaft gezogenen Bänder. Ende der Saison ließ sich Rossi operieren.

Er kämpfte monatelang mit den Nachwehen dieser Verletzung und traf die Entscheidung, das Motocross-Training aus seinem Trainingsplan zu streichen.

Daran hat sich nichts geändert. „Ich liebe es, Motocross zu fahren. Aber es ist für die Straßenfahrer nicht einfach, weil es für uns sehr gefährlich ist. Ich habe erkannt, dass man mit dem Motocross-Fahren aufgewachsen sein muss, um das Motorrad richtig im Griff zu haben“, berichtet der Yamaha-Werkspilot, der sich auf asphaltierten Strecken wohler fühlt.

„Motocross ist körperlich sehr anstrengend, aber auch die Konzentration ist wichtig. Das ist ein gutes Training für die MotoGP“, weiß Rossi, doch er fürchtet die Folgen: „Es ist eine gute Trainingsform, doch es ist zu gefährlich. Es gab in der Vergangenheit zu viele Verletzungen. Ich verletzte meine Schulter. Ich entschied mich dazu, dass ich es nicht mehr machen werde.“

Seit der Fertigstellung seiner Ranch konzentriert sich Rossi auf das Dirt-Track-Training. Durch den Verzicht auf Sprünge bleiben schwere Verletzungen aus. Es ist aber nicht ganz ungefährlich, wie Nicky Haydens Trainingssturz im November zeigt. Komplett abgehakt hat Rossi das Thema Motocross auch noch nicht, denn auf seinem Gelände befindet sich eine passende Strecke.

„Wir haben auf der Ranch eine kleine Motocross-Strecke, die ziemlich einfach gehalten ist. Manchmal fahren wir dort, aber ausschließlich dann, wenn die Saison vorbei ist, weil es sehr gefährlich ist im Vergleich zur MotoGP“, gesteht der 37-jährige Italiener.

Text von Sebastian Fränzschky & David Emmett

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