Marc Marquez - © GP-Fever.de

© GP-Fever.de – Marc Marquez leistete sich nach dem Gewinn der WM einige Fehler

Honda-Werkspilot Marc Marquez erlebte bei den Übersehrennen Höhen und Tiefen.

Die Tournee begann beim Heimspiel von Honda mit einem Knaller: Teamkollege Dani Pedrosa stürzte am Freitag schwer und fiel aus, Marquez sicherte sich überlegen den Sieg und holte überraschend den WM-Titel, weil beide Yamaha-Piloten patzten.

Marquez und HRC waren auf Wolke sieben, doch die beiden darauffolgenden Rennen in Australien und Malaysia liefen nicht nach Plan.

Sowohl auf Phillip Island als auch in Sepang stürzte der neue Weltmeister und kam deshalb in Summe nur auf 30 Punkte aus drei Rennen. Zum Vergleich: Ducati-Pilot Andrea Dovizioso sammelte in Japan, Australien und Malaysia 58 Zähler. Und selbst Valentino Rossi kam auf 40 Punkte, obwohl er in Motegi einen Ausfall verkraften musste.

Marquez ist froh, endlich wieder in Europa zu sein: „Es waren drei anstrengende Wochen, doch nun bin ich endlich wieder Zuhause. Ich hätte die Tour in Malaysia gern mit einem besseren Ergebnis abgeschlossen, doch unterm Strich waren es drei positive Wochen. Wir verlassen Asien als Weltmeister und das ist es, was zählt“, stellt der dreimalige MotoGP-Champion klar.

Die drei Überseerennen haben mittlerweile Tradition. „Dieser Teil der Meisterschaft ist sehr anstrengend, doch dadurch haben wir die Chance, die Welt zu sehen und neue Orte zu entdecken“, bemerkt Marquez. „Als ich in Malaysia ankam, sehnte ich mich nach etwas Ruhe. Zum Glück ist das Hotel sehr nah an der Strecke und am Flughafen. Sepang ist ein spektakulärer Kurs, auch wenn es ziemlich beängstigend sein kann bei diesen extremen Witterungsverhältnissen.“

„Nun bin ich für ein paar Tage Zuhause. Ich freute mich sehr, wieder Zuhause zu sein. Nach der Tour war ich erschöpft, doch gleichzeitig auch sehr froh, den Titel in Motegi geholt zu haben. Ich kann nicht verbergen, dass ich in der vergangenen Woche ein paar Probleme mit dem Magen hatte. Ein paar selbst zubereitete Gerichte und mein eigenes Bett waren alles, was ich brauche, um mich wieder wie neu zu fühlen“, berichtet der Honda-Pilot, der die Saison in Valencia mit einem Sieg abschließen möchte.

Text von Sebastian Fränzschky

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