Marc Marquez - © Repsol

© Repsol – MotoGP-Weltmeister Marc Marquez kämpft nach zwei Rennen um Anschluss

Zu Beginn der MotoGP-Saison 2017 deutete viel auf ein spanisches Duell um Siege und den WM-Titel hin. Weltmeister Marc Marquez und Testüberflieger Maverick Vinales gingen als Favoriten ins Rennen.

Während letzterer die Erwartungen bestätigte, liegt Marquez nach zwei Rennen nur auf Rang acht der WM-Tabelle – mit bereits 37 Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Vinales. Kein optimaler Start in die fünfte Saison des Titelverteidigers.

Im Vergleich zum Vorjahr, als Marquez im viertletzten Rennen überraschend den vorzeitigen Titel holte, beschwichtigt der Spanier trotz der aktuellen Rückschläge: „Damals habe ich mehr Druck gespürt.“ Bereits in der Vergangenheit hatte der 24-Jährige betont, nach zwei Titelgewinnen (2013/14) und einem dritten Platz (2015), im Jahr 2016 überhaupt erst richtigen Druck verspürt zu haben.

Dennoch gibt der Spanier zu: „Natürlich spürst du immer den Druck, vorne dabei zu sein und um die Weltmeisterschaft zu kämpfen.“ Dort kämpft er mit seiner Honda RC213V jedoch schon nach zwei Rennen um Anschluss. Der Nuller in Argentinien warf ihn weit zurück: „Es war mein Fehler. Im vergangenen Jahr habe ich bis Le Mans keine Fehler gemacht. Dort ist mir etwas Ähnliches passiert“, blickt Marquez zurück.

Doch zumindest schaffte es der Honda-Pilot damals, kontinuierlich auf das Podium zu fahren. Das gelang ihm bisher nicht, weshalb der MotoGP-Weltmeister seit seinem Aufstieg in die Königsklasse seinen schlechtesten Start in eine Saison verkraften und vor allem kompensieren muss. „Die Weltmeisterschaft ist lang. Aber Fehler zu Beginn der Saison schmerzen ganz besonders“, weiß auch Marquez.

Trotz der anhaltenden Probleme mit der Elektronik und Beschleunigung glaubt er aber an das Potenzial seines Motorrads: „Bei all den Schwierigkeiten müssen wir das Positive sehen. Cal (Crutchlow; Anm. d. R.) stand auf dem Podium. Ich lag in Führung, als ich gestürzt bin“, resümiert er die Honda-Performance in Argentinien. Die Pace für Podestplätze und auch Siege sei gegeben.

Ob sie allerdings reicht, um dem Yamaha-Duo dauerhaft Paroli zu bieten, bleibt fraglich. Maverick Vinales und Valentino Rossi führen die WM derzeit an. „Es sieht so aus, dass beide Yamaha-Fahrer, nicht nur Vinales, sondern auch Valentino im Rennen sehr stark sind“, analysiert Marquez. „Sie haben ein wirkliches gutes Paket, sind sehr konstant. Wir müssen gemeinsam mit Honda einen Weg finden, unsere Ergebnisse zu verbessern.“

Text von Juliane Ziegengeist & David Emmett

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