Andrea Iannone - © LAT

© LAT – Andrea Iannone will in seinem
zweiten Suzuki-Jahr in die Spitze vordringen

Noch stehen zwei MotoGP-Tests der Vorsaison 2018 aus.

Doch schon das erste Aufeinandertreffen der Teams und Fahrer in Sepang hat gezeigt, wie eng das Spitzenfeld auch in diesem Jahr beieinander liegt.

Mit Blick auf den WM-Kampf sieht der amtierende Champion Marc Marquez (Honda) ganze sieben mögliche Titelanwärter und nennt Namen. Suzuki-Fahrer Andrea Iannone spricht vom „wettbewerbsfähigsten Jahr in der MotoGP“.

Der Italiener geht von einem ähnlich engen Kampf wie in der vergangenen Jahr aus, als es in den ersten acht Rennen fünf verschiedene Sieger gab und sich Marquez mit Ducati-Rivale Andrea Dovizioso bis zum Saisonfinale um den Titel duellierte. Um beurteilen zu können, wer 2018 wirklich das Zeug dazu hat, werde es ein paar Läufen dauern: „Ich denke, nach vier oder fünf Rennen wird es möglich sein, das Niveau sehr gut zu sehen.“

Im Gespräch mit ‚Crash.net‘ warnt Iannone vor vorschnellen Urteilen: „Der erste Teil der Saison ist immer anders. Wie im vergangenen Jahr: Im Test waren viele Fahrer schnell, aber nach vier oder fünf Rennen haben man die Realität gesehen.“ So beeindruckte etwa Maverick Vinales (Yamaha) 2017 sowohl in der Vorsaison als auch den ersten Rennen, erlebte dann jedoch wiederholt Rückschläge und fiel im Titelkampf zurück.

Für sich selbst hofft Iannone, nach einem schwierigen Start mit Suzuki an die positiven Anzeichen des Saisonendes anknüpfen zu können. So schaffte er es in den letzten vier Rennen dreimal in die Top 6 und fuhr damit seine besten Platzierung der gesamten Saison ein. Im jüngsten Test belegte der Italiener Rang 13 mit 0,785 Sekunden Rückstand auf die Spitze. Doch Iannone betont, dass es nicht allein auf die Position ankomme.

„Wenn ich als Letzter am Start bin, aber die Pole ist nur ein Zehntel schneller und mein Renntempo ist besser, ist es möglich, das Rennen zu gewinnen. Wenn ich auf der Pole starte, aber meine Pace zwei bis drei Zehntel langsamer ist als die Top 10, werde ich sicher nicht gewinnen“, weiß der Suzuki-Pilot. „Die Pace ist immer das Wichtigste.“ In diesem Punkt glaubt er, sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern zu können – aus vielerlei Gründen.

„Wir haben aus dem vergangenen Jahr viel gelernt“, sagt Iannone bei ‚Crash.net‘. „Ich habe jetzt mehr Erfahrung mit dem Motorrad und das Team hat mehr Erfahrung mit mir. Das Bike hat sich positiv entwickelt. Ich habe ein gutes Gefühl und bin zuversichtlich, aber sicher ist dies auch das wettbewerbsfähigste Jahr der Meisterschaft. Viele Fahrer sind sehr schnell und die Bikes, ob Werks- oder Kundenbike, sind alle eng beisammen.“

Text von Juliane Ziegengeist

Motorsport-Total.com
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