Valentino Rossi - © Yamaha

© Yamaha – Valentino Rossi sucht vor allem in den Trainings nach seiner Pace

Valentino Rossi holte auch in seinem 350. Rennen eine Podestplatzierung. In Argentinien musste er sich abermals nur seinem Teamkollegen Maverick Vinales geschlagen geben. Dabei sah es zu Trainingsbeginn gar so aus, als hätte der 38-Jährige auf seiner Yamaha M1 in Termas de Rio Hondo Mühe.

In den Freien Trainings schaffte er es kein einziges Mal in die Top 10, durchschnittlich eine Sekunde verlor er auf die Spitze. Im Rennen lief es deutlich besser, er fühlte sich wohler. Ist der Altmeister also ein Sonntagsfahrer?

„Ich weiß es nicht“, schmunzelt er. „Wenn ich im Training Probleme habe, ist die Situation nicht unter Kontrolle“, gibt der neunfache Weltmeister zu. Bereits beim Saisonauftakt in Katar lag der Italiener meist nur im Mittelfeld, im Rennen fuhr er auf 1,9 Sekunden an die Spitze heran und wurde Dritter.

Rossis Begründung: Dichte des Feldes & fehlendes Gefühl an der Front
In Argentinien lief es noch schlechter am Freitag und Samstag. In den ersten beiden Trainings kam er über den 16. Platz nicht hinaus, im dritten und vierten Training belegte er den zwölften und 13. Platz. Er bekam jeweils um eine Sekunde Rückstand aufgebrummt. Bei wechselhaften Wetterbedingungen fand sich der „Doktor“ nur auf dem zwischenzeitlich 17. Rang wieder, während Vinales die schnellste Zeit aller drei Trainings markierte.

Bereits am Freitag musste Rossi zugeben, dass er seine Pace noch suche und „weit weg“ von der Spitze sei. Er hatte auf der neuen Yamaha wieder das gleich schlechte Gefühl wie schon bei den Testfahrten und zu Beginn in Katar. Vor allem das nötige Gefühl für das Vorderrad vermisst der Pilot, außerdem hat er am Kurveneingang zu kämpfen.

Er musste in Argentinien bereits im ersten Qualifying-Abschnitt antreten. Dort schaffte er im letzten Moment die zweitschnellste Zeit, somit konnte er in Q2 den siebten Startplatz markieren. „Alle Fahrer können nun von Beginn an pushen und sind sofort stark. Sie fahren tolle Rundenzeiten, so ist das in der MotoGP“, erklärt Rossi die Dichte im Feld.

Das soll jedoch nicht nach einer Ausrede klingen, denn der Altmeister weiß, dass er sich noch deutlich steigern muss: „Am Freitag war ich 16. mit 0,9 Sekunden Rückstand. Wenn ich mich im Rennen immer so steigern kann, wäre das gut. Aber wir arbeiten natürlich daran, im Training schneller zu werden.“ Die nächste Chance dazu hat er in zwei Wochen, wenn der dritten Saisonlauf in Austin, Texas, stattfindet.

Text von Maria Reyer

Motorsport-Total.com
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