Valentino Rossi - © Motorsport Images

© Motorsport Images – Der Vorfall mit Marc Marquez kostete Valentino Rossi den zehnten Titel, bescherte ihm aber zusätzliche Einnahmen

(Motorsport-Total.com) – Der Grand Prix von Malaysia 2015 ging als eines der kontroversesten Rennen in die Geschichte der MotoGP ein.

Valentino Rossi kam als WM-Führender zum vorletzten Renn-Wochenende der Saison und befand sich voll auf Kurs, seinen zehnten Titel einzufahren. Doch im Rennen am 25. Oktober 2015 kam alles anders.

Beim Duell mit Honda-Pilot Marc Marquez verlor Valentino Rossi die Geduld und drängte seinen Rivalen von der Ideallinie. Marquez stürzte und Rossi verlor die Meisterschaft. Seitdem ist Rossi überhaupt nicht gut auf Marquez zu sprechen und macht den Spanier für den Verlust des zehnten Titels verantwortlich. Viele Jahre später gesteht Rossi, dass diese Kontroverse auch eine positive Seite hatte.

Im Gespräch mit Youtuber Graham Bensinger gesteht Rossi, dass der Sepang Clash für Rekord-Einnahmen beim Geschäft mit Fanartikeln sorgte. „Nachdem, was 2015 passiert ist, als es das Problem mit Lorenzo und Marquez gab, schossen die Verkäufe durch die Decke. Die Leute bekamen diese schlimmen Dinge mit. Es waren wohl die besten Jahre für uns“, erklärt Rossi.

Rossi gilt als Meister der Vermarktung. „Wir realisierten, dass das Geschäft mit Fanartikeln viel Potenzial hat. Wir überlegten uns, wie wir eine Struktur aufbauen können, um alles selbst zu machen. Wir wollten Artikel von guter Qualität herstellen“, spricht Rossi über sein Merchandising-Imperium.

„Wir begannen 2008 oder 2009. Es war von Beginn an eine riesige Sache“, blickt Rossi zurück. „Wir begannen mit acht Artikeln. Jetzt stellen wir 800 verschiedene Produkte her.“ In Tavullia ist Rossi mit seinem Merchandising-Unternehmen der größte Arbeitgeber. Der mittlerweile 43 Jahre alte Italiener beschäftigt etwa 100 Mitarbeiter.

„An einem durchschnittlichen Tag verschicken wir 300 oder 400 Pakete“, lässt Rossi durchblicken und fügt hinzu: „Wir kümmern uns auch um das Merchandising der Fahrer aus der Akademie. Zudem versorgen wir auch externe Fahrer, darunter sind auch Fahrer aus der Formel 1.“

Text von Sebastian Fränzschky

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