Stefan Bradl - © LCR

© LCR – Stefan Bradl mit der LCR-Honda im
Castrol-Design

(Motorsport-Total.com) – Honda-Testpilot Stefan Bradl übernimmt beim Malaysia-Grand-Prix die Maschine von LCR-Stammpilot Cal Crutchlow, der sich beim vergangenen Rennwochenende verletzte und bereits operiert wurde.

Bradl kennt das LCR-Team gut aus der Vergangenheit. Von 2012 bis 2014 fuhr er für Lucio Cecchinellos privates Honda-Team und schaffte es ein Mal aufs Podium und fuhr eine Pole-Position heraus. Beim überraschenden LCR-Comeback möchte sich Bradl nach den missglückten Wildcard-Starts in Brünn und Misano ordentlich aus der Affäre ziehen.

„Es ist schade für Crutchlow, dass er sich in Australien die Verletzung zuzog. Er war nach dem Podium in Japan gut in Form. Ich hoffe, dass er schnell wieder fit wird“, bemerkt Bradl im Gespräch mit ‚Motorsport-Total.com‘. „Für mich ist es wie ein Geschenk. Ich fuhr drei Jahre lang für LCR. Ich habe tolle Erinnerungen. Ich kenne viele Leute sehr gut. Ich freue mich auf das Wochenende.“

Inwieweit unterscheidet sich die LCR-Honda von dem Motorrad, mit dem Bradl zuletzt für HRC antrat? „Es gibt keine großen Unterschiede. Ich weiß es aber nicht ganz genau. Das Motorrad ist, wie es ist. Wir versuchen, mit den LCR-Bikes zu arbeiten und warten ab, was wir damit erreichen können“, bemerkt der Zahlinger.

„Ich würde gern in die Punkte fahren. Das ist mein persönliches Ziel. Doch ich fuhr länger nicht mit der Maschine. Es sind bereits vier bis sechs Wochen vergangen, als ich zuletzt das Motorrad fuhr. Es gibt kein spezifisches Ziel. Wir versuchen, unser Bestes zu geben. Wir sind sicher nicht hier, um Urlaub zu machen“, stellt Bradl klar.

Mit Blick auf die Entwicklung von HRC kommentiert er: „Honda pusht ununterbrochen und hört nie auf, weiter zu arbeiten und zu entwickeln. Sie befinden sich auf einem hohen Level, denn sie haben die Meisterschaft bereits mit Marc gewonnen. Sie werden für 2019 weiter fokussiert bleiben und ohne Zweifel stark sein.“ Im gleichen Atemzug erklärt der Deutsche, warum er beim Honda-Heimspiel in Motegi keine Wildcard erhielt: „Unser Testteam ist in Europa stationiert. Es gab keine Pläne, in Japan einen Wildcard-Start zu machen. Deswegen war ich nicht dabei.“

Text von Sebastian Fränzschky

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