Sandro Cortese - © LAT

© LAT – Sandro Cortese genießt die
Arbeit im Superbike-Fahrerlager

Nach dem Podium beim Saisonauftakt in der Supersport-WM zählt Rookie Sandro Cortese zu den großen WM-Favoriten.

Trotz eines schlechten Starts überquerte Cortese in Australien als Dritter die Ziellinie. Bei der Aufholjagd im nur neun Runden langen Rennen fuhr der Kallio-Yamaha-Pilot die schnellste Runde. Nach den enttäuschenden Jahren in der Moto2 ist die Supersport-WM Corteses neue Herausforderung.

„Mir fiel eine große Last von den Schultern. Der Winter war schwierig und ich wusste nicht, wo ich stehe“, bemerkt der ehemalige Moto3-Weltmeister im Gespräch mit ‚WorldSBK.com‘. „Die Leute reden und wenn man in eine Klasse kommt, in der man nicht weiß, wo man steht, dann reden die Leute wieder. Ein großartiges Ergebnis schenkt mir sehr viel Selbstvertrauen.“

„Natürlich möchte ich gewinnen! Es wäre gelogen, wenn ich nach dem Rennen behaupten würde, dass ich nicht um den Sieg in Thailand kämpfen möchte. Aber es wird schwierig, auf einer unbekannten Strecke zu fahren“, spielt Cortese auf das zweite Rennwochenende in Buriram an.

Für den ehemaligen Grand-Prix-Fahrer ist der Chang International Circuit Neuland. „Ich freue mich sehr darauf. Ich sah mir das Supersport-Rennen und die Superpole sehr oft an. Ich kann gar nicht sagen, wie oft ich es mir anschaute. Ich habe mich sehr intensiv vorbereitet“, kommentiert Cortese. „Ich kann es kaum erwarten. Es ist schwierig, einen ganzen Monat Pause zu haben. Man kommt nach dem Winter zurück in den Rhythmus und muss danach Zuhause bleiben.“

Beim Kampf um den WM-Titel in der Supersport-WM rechnet sich Cortese Chancen aus. „Mahias, Caricasulo, Krummenacher und Sofuoglu – das sind die vier Fahrer, die ich schlagen muss, wenn ich an der Spitze fahren möchte“, analysiert der Deutsche, der sich auch in den kommenden Jahren in der Supersport-WM sieht.

„Ich muss festhalten, das mir das Superbike-Fahrerlager gefällt. Alles ist familiärer und es geht mehr um den Rennsport“, berichtet Cortese, der von 2005 bis 2017 im Grand-Prix-Fahrerlager Zuhause war. „Ich möchte in der Supersport-WM bleiben. Ich denke, das ist meine Zukunft“, so der Yamaha-Pilot.

Text von Sebastian Fränzschky

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