Bagnaia und Dall'Igna - © Ducati

© Ducati – Zwischen Bagnaia und Dall’Igna herrscht großes Vertrauen

(Motorsport-Total.com) – Wie bereits berichtet, hatten Ducati und Francesco Bagnaia die Absicht, den Vertrag noch vor dem ersten MotoGP-Rennen 2022 zu verlängern.

Nun gibt es die offizielle Bestätigung aus Borgo Panigale. Der Italiener hat einen neuen Zweijahresvertrag unterschrieben und fährt bis Ende 2024 im Ducati-Werksteam.

„Ein Ducati-Fahrer in der MotoGP zu sein, war schon immer mein Traum“, sagt Bagnaia. „Zu wissen, dass ich noch zwei weitere Jahre für das Werksteam fahren kann, macht mich glücklich und stolz. Ich habe im Werksteam eine ruhige Umgebung gefunden.“

„Ich fühle mich sehr wohl mit meinem Team und weiß, dass wir gemeinsam Großes erreichen können. Jetzt kann ich mich darauf konzentrieren, in dieser Meisterschaft gut abzuschneiden. Ich werde versuchen, das Vertrauen mit meinen Ergebnissen auf der Rennstrecke zurückzuzahlen.“

Bagnaia wurde im Jahr 2018 Moto2-Weltmeister und wechselte dann in die Königsklasse. 2019/20 fuhr er im Ducati-Satellitenteam Pramac und eroberte seinen ersten Podestplatz. Seit 2021 gibt der 25-Jährige im Werksteam Gas. Mit vier Siegen wurde er Vizeweltmeister.

„Seit er 2019 zu Ducati gekommen ist, hat ‚Pecco‘ großes Talent gezeigt“, lobt Ducatis Motorsportchef Gigi Dall’Igna. „Er hat die Fähigkeit gezeigt, unsere Desmosedici GP sehr gut zu interpretieren und sich anzupassen, um sie unter allen Bedingungen zu fahren.“

„Das hat er vor allem in der vergangenen Saison getan, in der er sich deutlich gesteigert hat und um den Weltmeistertitel mitspielen konnte. Die Art und Weise, wie er die Rennen in Aragon, Misano, Portimao und Valencia gemeistert hat, sind ein Beweis für seine Reife als Rennfahrer.“

Das Ziel von Ducati ist klar. Man will mit Bagnaia Weltmeister werden, wie Dall’Igna bestätigt: „Mit diesen großartigen Qualitäten sind wir sicher, dass er das Potenzial hat, mit uns um den WM-Titel zu kämpfen.“

Wer im nächsten Jahr sein Teamkollege sein wird, ist noch offen. Abhängig von den Ergebnissen könnte Jack Miller bleiben. Die Verantwortlichen wollen auch abwarten, wie sich Jorge Martin und Enea Bastianini in ihrem zweiten MotoGP-Jahr entwickeln.

Text von Gerald Dirnbeck

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