Valentino Rossi & Maverick Vinales - © Yamaha

© Yamaha – Maverick Vinales hat bei Yamaha
nicht so viel zu sagen wie Valentino Rossi

Kommende Woche findet in Thailand der zweite offizielle Test des Jahres 2018 statt. Dort will Yamaha dann mehr über das wahre Potenzial der neuen M1 herausfinden.

Vor wenigen Tagen wurde in Sepang erstmals mit dem neuen Prototypen getestet und die Ergebnisse waren mehr als zufriedenstellend. Erst am dritten Tag tauchten bei Yamaha Probleme auf: Wie schon im letzten Jahr stellten sich bei heißen Temperaturen Grip-Probleme ein.

„Ich hatte eigentlich gehofft, noch mal schneller als an den Tagen zuvor zu sein, aber leider hatten wir richtig Probleme“, so Valentino Rossi damals nach dem dritten und letzten Testtag. Sein Teamkollege Maverick Vinales zeigte sich sogar richtig sauer und unterbrach sogar die Rennsimulation. „Ich habe mich dazu entschieden abzubrechen, weil die Rundenzeiten alles andere als dort waren, wo sie hätten sein sollen.“

Yamaha hatte nun weitere zehn Tage Zeit, um am Prototypen für 2018 zu arbeiten. Fahrertechnisch ist man sich mit Vinales bereits bis 2020 einige geworden, es steht zu erwarten, dass auch Rossi in den kommenden Wochen verlängern wird – wenigstens für ein weiteres Jahr. Darum stützt sich die Entwicklung auch gerade mehr auf die Schultern des Italieners.

„Vales Einschätzungen haben ein höheres Gewicht als die von Maverick und das ist ganz normal, denn Rossi ist 39 Jahre alt und Vinales 23“, so Teammanager Massimo Meregalli im Gespräch mit ‚Motorsport-Total.com‘. „Es stimmt schon, beide haben einen anderen Fahrstil und beide haben andere, besondere Anforderungen, aber unser Motorrad kann man nur auf eine Art und Weise fahren. Wenn die Basis stimmt, werden beide zufrieden sein.“

Text von Toni Börner & Oriol Puigdemont

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